Stadt bereitet sich auf Glätte und Schnee vor Winterdienst bereit für den Ernstfall

Münster -

Die Abfallwirtschaftsbetriebe bereiten sich auf die prognostizierten Schneefälle und Glatteisbildung vor. Die große Winterdienst-Rufbereitschaft ist angeordnet, bis zu 250 Mitarbeiter können binnen einer Stunde dann mit Streu- und Räumfahrzeugen ausrücken.

Von Helmut Etzkorn
Die Streufahrzeuge bei den Abfallwirtschaftsbetrieben stehen einsatzklar in der Halle an der Rösnerstraße.
Die Streufahrzeuge bei den Abfallwirtschaftsbetrieben stehen einsatzklar in der Halle an der Rösnerstraße. Foto: hpe

Die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWM) an der Rösnerstraße bereiten sich auf ihren ersten massiven Winterdiensteinsatz vor. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für die kommenden Tage Straßenglätte, Graupelschauer, Temperaturen unter null Grad und leichte Schneefälle.

„Wir haben ab sofort die große Rufbereitschaft angeordnet“, so AWM-Sprecherin Manuela Feldkamp. Einsatzleiter Burkhard Lotz kann im Ernstfall per Knopfdruck am Computer Telefonverbindungen zu 250 Mitarbeitern aufnehmen und sie zum Winterdienst alarmieren. Neben den eigenen Kräften rücken dann Bedienstete des Grünflächenamtes und des Tiefbauamtes sowie Arbeiter von Firmen aus, die zusätzlich im städtischen Räum- und Streudienst aktiv werden können.

Ab 2 Uhr in der Nacht beginnen die Kontrollfahrten. Und wird, wie in der Nacht zu Donnerstag, vereinzelt Glätte auf Brücken und freien Streckenabschnitten festgestellt, rücken wenig später die Streufahrzeuge aus. Am Donnerstag ging der Einsatz von 2.45 bis 8.45 Uhr, weil es vereinzelt Reifglätte auf den Straßen gegeben hatte. Das gesamte Hauptstraßennetz und alle wichtigen Radwege sowie die Bereiche rund um die Bushaltestellen wurden abgestreut, insgesamt ein Wegenetz von 1800 innerstädtischen Kilometern. Zwölf Großfahrzeuge und 18 Radwegräumgeräte wurden aktiviert.

Für die nächsten Tage ist allerdings noch nicht mit einem großen Räumeinsatz zu rechnen. „Das lohnt sich erst, wenn mindestens zwei Zentimeter Schnee liegen“, so Lotz. Glatt dürfte es allerdings werden.

Im AWM-Lager liegen 3400 Tonnen Salz, es ist nach den bislang zehn eher kleineren Einsätzen seit Oktober noch zu 90 Prozent gefüllt. Das Salz wird in den Fahrzeugen mit einer Solelösung angereichert und dann auf die Fahrbahnen gestreut. Durch die Befeuchtung bleibt es auf den Straßen liegen und wird nicht von einem Windstoß auf Grünanlagen geweht.

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