Uraufführung von „Origins“ im Planetarium Kunst erklärt die Welt

Münster -

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt in sein Planetarium zur Uraufführung der neuen Videokunst-Vorführung „Origins“ statt. Die Show des deutsch-spanischen Künstlers Lucas F. Borkel erzählt in 47 Minuten die Geschichte der Erde mit ihrer Menschheit mittels Videokunst.

Der deutsch-spanische Künstler Lucas F. Borkel erzählt die Geschichte der Erde in künstlerischen Video-Bildern.
Der deutsch-spanische Künstler Lucas F. Borkel erzählt die Geschichte der Erde in künstlerischen Video-Bildern. Foto: BorkelArtPro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Freitag (15. Januar) um 19.30 Uhr in sein Planetarium ein. Im Sternentheater im LWL-Museum für Naturkunde findet die Uraufführung der neuen Videokunst-Vorführung „Origins“ statt. Die Show für Jugendliche ab zwölf Jahre und Erwachsene ist ein Werk des deutsch-spanischen Künstlers Lucas F. Borkel. Der Autor und Regisseur wird bei der Uraufführung anwesend sein und einführende Erklärungen geben.

„Origins“ erzählt in 47 Minuten die Geschichte der Erde mittels Videokunst – und wenig Text. Im Zusammenspiel abstrakt wirkender Bilder und Landschaftsaufnahmen entsteht mit eigens arrangierter Musik eine bildhafte Erzählung: ein Blick auf die Herkunft der Menschen. Zwei Schauspieler spielen die Rolle einer geheimnisvollen Gestalt, die das Universum betrachtet und die Menschheit verkörpert.

Die Produktion der Show hat ein Jahr in Anspruch genommen. Eine Besonderheit von „Origins“ ist, dass vollständig auf computergenerierte Bilder und 3D-Modelle verzichtet wird. Diese werden durch Aufnahmen der realen Welt ersetzt: „Kosmische Nebel, Sterne, Planeten und Schwarze Löcher, aber auch Zellen und Mikroorganismen, wurden mit Hilfe chemisch-physikalischer Reaktionen, fluid-dynamischer Prozesse und durch Lichteffekte im Filmlabor in Madrid nachgestellt“, erläutert Borkel seine Kunstwerke.

Ergänzt werden diese Bilder durch Natur-Aufnahmen im Fulldome-Format aus der Hand des spanischen Fotografen und Kameramanns Daniel López. Die Aufnahmen wurden auf den Kanarischen Inseln und Island gedreht. Lopez’ Bilder wurden 18 Mal zum „Astronomical Picture Of the Day“ der Weltraumorganisation Nasa gewählt.

Die Bildwelten werden begleitet durch Originalmusik von Ara Malikian, Nico Quincke sowie jungen Talenten der Klassik-und Jazzmusikszene. Zum Teil wurde die Musik für die Show eigens eingespielt.

„Origins“ wird in deutscher und (auf Anfrage) in englischer Sprachfassung zu sehen sein. Sprecherin für die deutschsprachige Ausgabe der Planetariumsshow ist die Schweizer Schauspielerin Pascale Pfeuti. Verantwortlich für die Postproduktion sind Raul Manzanal und das Team des Planetariums Pamplona unter der Leitung des Regisseurs. Ab Februar wird die Show im Planetarium Pamplona aufgeführt.

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Weitere Termine: 23. Januar (17 Uhr), 5. und 18. Februar sowie 4. März (18 Uhr) und 19. März (17 Uhr). Karten (7 / 5,50 Euro) gibt es im Planetarium, Sentruper Straße 285 ( ✆ 5 91 05).

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