CDU froh über Kompromisse bei Buslinie 14 Friedhof und Prinzipalmarkt bleiben auf der Route

Münster -

Über die Beratungen zur veränderten Buslinienführung in Sentrup informierte die CDU.

Von Klaus Baumeister
Freuen sich über Kompromisse bei der Buslinienführung in Sentrup (v.l.): Bernd Krekeler, Walter von Göwels, Inge Boeckmann und Peter Laurenz Börgel.
Freuen sich über Kompromisse bei der Buslinienführung in Sentrup (v.l.): Bernd Krekeler, Walter von Göwels, Inge Boeckmann und Peter Laurenz Börgel. Foto: kb

Wie viele Detailwünsche können die Stadtwerke Münster bei der Buslinienführung erfüllen, ohne dass das ganze System kollabiert? Wie viel Effizienz verträgt die Buslinienführung, ohne das die Münsteraner das Interesse verlieren, das Interesse zu verlieren?

In diesem Spannungsfeld bewegten sich in den vergangenen Monaten auch die Debatten über die Linie 14 auf der Sentruper Höhe. Die Debatten haben sich gelohnt, wie Walter von Göwels bemerkt, verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion. „Der jetzt vorliegende Entwurf ist eindeutig besser als das, was zunächst auf dem Tisch lag.“

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Der jetzt vorliegende Entwurf ist eindeutig besser als das, was zunächst auf dem Tisch lag.

Walter von Göwels, CDU

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Bei einem Pressegespräch nannte von Göwels und seine CDU-Kollegen Bernd Krekeler (Bezirksvertretung), Inge Boeckmann (Ortsunion) und Peter Laurenz Börgel (Ratsherr) die Details.

Zwei lieb gewonnene Gewohnheiten bleiben den Menschen auf der Sentruper Höhe erhalten: Die Linie 14 fährt weiter über den Prinzipalmarkt und die Linie 14 fährt auch weiterhin am Zentralfriedhof vor.

Beide Punkte waren eigentlich in dem überarbeiteten Nahverkehrsplan nicht mehr drin, wurden dann aber von Anwohnern und der Politik wieder hineinverhandelt. Speziell für die vielen Senioren in Sentrup, so von Göwels, hätte eine Benutzung des Busses ohne dem an Attraktivität verloren.

Einige Haltestellen fallen weg

Um aber den Busverkehr in Sentrup zu beschleunigen, fallen einige der bisherigen Haltestellen weg. Sprich: Je nach Wohnort werden die Wege zur Haltestelle länger.

Im Gegenzug profitiere der Stadtteil aber von der neuen Ringlinie. Sie hält am Junge­blodtplatz sowie am Franz-Hitze-Haus und bringt die Fahrgäste beispielsweise zum Ludgeriplatz.

Die Debatte über optimierte und für die Stadtwerke Münster wirtschaftlichere Buslinienführungen laufen bereits seit einigen Jahren. Ein Beschluss fällt am 17. Februar im Rat. Wegen der umfassenden Vorberatungen geht Walter von Göwels von einer breiten Mehrheit aus.

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