Sitzung in der Hiltruper Stadthalle Damen außer Rand und Band

Münster -

Riesenstimmung in der Hiltruper Stadthalle. Die KG Böse Geister hatte zur traditionellen Damensitzung eingeladen.

Von Maria Conlan
Mit Schwung legte diese flotte Tanzgruppe ihre Showeinlage aufs Parkett und verabschiedete sich mit einem herzlichen Winke-Winke.
Mit Schwung legte diese flotte Tanzgruppe ihre Showeinlage aufs Parkett und verabschiedete sich mit einem herzlichen Winke-Winke. Foto: con

Wenn Zebras, Pippi Langstrumpf, Froschkönig und Pharaonen mit Minions und Krähen im Rhythmus sich bewegen – dann ist Damensitzung in der Hiltruper Stadthalle. Ab 19.11 Uhr wurde am Freitag nach Damen-Herzenslust die der KG Böse Geister gefeiert. Bis 23 Uhr war volles Programm angesagt, ein Bühnen-Highlight löste das nächste ab. Die Stimmung im Saal spiegelte das wider.

Männer waren zwar als Besucher ausgeschlossen, durften jedoch Bier zapfen, Getränkemarken verkaufen, auf der Bühne tanzen und singen, ja sogar moderieren (Ralf Ebbing zusammen mit Martina Pieper) und alles organisieren. Michael Wolf, Akteursmeister der Bösen Geister, hatte dieses bunte, abwechslungsreiche Programm auf die Beine gestellt.

Zu Programmbeginn traten die Aaseeküken und Stadtprinz Bernard I auf. Danach ging es mit der Kölner „Linus Show“ weiter, der die Bee Gees wieder belebte. Anschließend wurden die Damen bis unter die Decke gewirbelt: die Kölner Höppemötzer zeigten Tanz und Akrobatik, dass den Zuschauerinnen schwindelig werden konnte. Doch das Publikum war sofort animiert, selbst zu tanzen, als die Kölner Musikgruppe „Da Vajabunde“ viel Tanzbares zu Gehör brachte. „Mädchen, ihr seid superklasse“ lautete das Urteil des Sängers.

Zweimal Männerballett gab es am Freitag, denn – laut Moderatoren – „ohne tanzende Männer geht gar nicht“. Die Schlossknacker brachten Zorro und Fiesta auf die Hiltruper Bühne und das Männerballett der Prinzengarde Rietberg „Tag und Nacht in Venedig“.

Kein Wunder, dass es auch mal leichte Verzögerungen bei so vielen schnellen Umbauten gab. Als der Moderator Verzögerungen bei der Kölsch Coverband aus Everswinkel mit „Das ist life“ entschuldigte, erklang gleich von einer Gruppe aus dem Publikum der Song „Live is life“ – und andere klatschten dazu im Takt. Mit seinen Witzen unterhielt Oli Materlik. Ebenfalls aus Köln kam die Band „Altreucher“. Den Abschluss bildete der Auftritt des Schlagersängers Olaf Henning.

Doch Sehenswertes gab es nicht nur auf der Bühne. Die Praxiscrew der Hiltruper Zahnärzte von Kalinowsky waren als Zahnfeen angetreten, die Damen von Fahnen Brinkmann wedelten mit Staubtüchern als Putzkolonne rhythmisch auf der Tanzfläche. Die letztjährigen Kostümgewinner der KGH Hiltrup führten noch mal ihr tolles Eiskönigin-Elsa-Kostüm als Gruppe aus. Die gute Stimmung stand den meisten direkt ins Gesicht geschrieben.

400 Damen – ausverkauftes Haus. Das schreit nach Wiederholung. Das Konzept war aufgegangen. So macht Karneval Spaß.

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