Vanessa van der Forst: Country aus Westfalen Nashville-Pop aus Münster

Münster -

Vanessa von der Frost ist waschechte Münsteranerin – und liebt die amerikanische Country-Musik. Jetzt ist ihr erstes Album erschienen.

Von Tarkan Bagci
Vanessa von der Forst ist waschechte Münsteranerin. Jetzt hat die 21-Jährige ihr erstes Country-Album veröffentlicht.
Vanessa von der Forst ist waschechte Münsteranerin. Jetzt hat die 21-Jährige ihr erstes Country-Album veröffentlicht. Foto: Live

Man muss kein Cowboy sein, um Countrymusik zu mögen. Ja, man muss nicht einmal Amerikaner sein. Die 21-jährige Vanessa von der Forst ist waschechte Münsteranerin – und sie mag Countrymusik nicht nur, sie macht auch selber welche. Na ja, zugegeben: Vanessa hat amerikanische Wurzeln. Ihr erstes eigenes Album „Lucky“ ist aber ganz bestimmt nicht nur deswegen so verdammt gut geworden.

Auf der Bühne stand Vanessa schon mit acht Jahren. Damals sang sie immer mal wieder für die bekannte münsterische Coverband Starlight Excess, quasi als kleiner Gast. „Diese Auftritte habe ich total genossen, es war einfach ein tolles Gefühl! Dass ich später mal ein eigenes Album herausbringe, hätte ich damals nie gedacht“, erinnert sie sich.

Wirklich los ging es mit ihrer musikalischen Karriere erst Jahre später nach einem Amerika-Aufenthalt. Nach dem Abitur reiste sie für drei Monate zu ihrer Familie in den Süden der USA. Dort verliebte sie sich vor allem in die Countrymusik, die ihr in Nashville begegnet: „Ganz egal, ob auf den Straßen oder in den Bars, überall läuft dort dieser ganz besondere Sound. Dieser ganz eigene Klang“, sagt sie.

Zurück in Deutschland vermittelt sie schließlich ihr Stiefvater, selbst begeisterter Musiker, an den Produzenten Michael Voss. Der hört ihre Stimme und schlägt vor: Die würde gut zu Country passen, lass uns doch ein gemeinsames Album aufnehmen. Vanessa ist begeistert: „Das hat alles einfach so perfekt gepasst. Wie die Faust aufs Auge.“

Für das Album kann Voss viele bekannte Musikerkollegen gewinnen. Auf einmal findet sich Vanessa unter Songwriter-Größen wie Tony Carey, John Parr und Billy Falcon wieder. Sie alle schreiben und komponieren Songs für ihr Album. Ein ganz schön großer Druck: „Ich hatte total Angst, dass denen mein Gesang nicht gefällt, aber zum Glück waren alle sehr zufrieden“, erzählt Vanessa. „Es ist ein tolles Gefühl, von jemandem wie Tony Carey gelobt zu werden“, fügt sie stolz hinzu.

Musikalisch schwingen die Songs irgendwo zwischen deftiger Countrymusik und leichtfüßigem Pop hin und her. „Wir nennen das ganze einfach Nashville- Pop“, erklärt Vanessa.

Das Album Lucky kann man auf iTunes und Amazon herunterladen. Weitere infos gibt es unter www.vandeforst.com.

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Am Donnerstag (14. Januar) um 19 Uhr tritt Vanessa van der Forst in der Raphaelsklinik auf.

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