Naturkundemuseum plant Sonderausstellung zum Thema Wasser Schön, gewaltig – und ungleich verteilt

Münster -

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant für dieses Jahr im Museum für Naturkunde eine Sonderausstellungen über das Thema Wasser.

Die technischen Entwicklungen, die Menschen vom Altertum bis heute erdacht haben, um die Kraft des Wassers zu nutzen, werden in der Ausstellung vorgestellt.
Die technischen Entwicklungen, die Menschen vom Altertum bis heute erdacht haben, um die Kraft des Wassers zu nutzen, werden in der Ausstellung vorgestellt. Foto: LWL/Steinweg

Wasser ist auf der Erde ein häufiger, jedoch ungleich verteilter Stoff. Der Mensch staunt über seine Schönheit und seine gewaltige Kraft, heißt es in einer LWL-Pressemitteilung. In der etwa 1 200 Quadratmeter großen Ausstellung „Wasser bewegt“ erfahren die Besucher von September 2016 bis zum Oktober 2017 im LWL-Museum für Naturkunde in Münster, dass Wasser alles andere als gewöhnlich und selbstverständlich ist. In der Ausstellung werden unter anderem Lebewesen vorgestellt, die sich auf diesen Lebensraum spezialisiert haben – aber auch wahre Wasserabstinenzler, die selbst in den trockensten Regionen dieser Erde überleben können. Besucher aller Altersgruppen erleben die Schönheit, Vielfalt und die Bedeutung des Wassers für den gesamten Planeten Erde.

„Von Plaggenstechern, Venntüten und Krammetsvogelfängern“ lautet der Arbeitstitel zur Wanderausstellung, die vom 18. November bis zum 29. Januar 2017 im LWL-Museum für Naturkunde zu sehen ist. Die etwa 300 Quadratmeter große Ausstellung beschreibt in Bildern von alten Glasplattenfotografien die Menschen, die Natur und die Landschaft in Westfalen vor 100 Jahren. Die Fotosammlung des Naturfotografen und Naturschutzpioniers Dr. Herrmann Reichling ist ein Zeitdokument von besonderer Bedeutung. Auf über 10 000 Glasplattenfotografien hat Reichling zwischen 1912 und 1948 das Leben und die Natur Westfalens und des angrenzenden Nordwestdeutschlands dokumentiert. Einige ausgewählte Aufnahmen sind in der Wanderausstellung zu sehen, die ein Gemeinschaftsprojekt des Museums für Naturkunde, des LWL-Medienzentrums für Westfalen, des LWL-Museumsamtes für Westfalen und des Westfälischen Heimatbundes ist.

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