Oasentag Verwöhnaktion für die Frau

Metelen -

Premiere gelungen: Die Frauengemeinschaft bewies ein richtiges Händchen für den Oasentag, an dem sich Frauen nach Herzenslust verwöhnen lassen konnten. Massagen, Spiele und Gespräche gehörten ebenso zu Programm wie ein Aufstieg auf den Turm der Pfarrkirche. 

Von Irmgard Tappe
Wo zwickt´s denn? Unter Anleitung der Physiotherapeutin Anja Kestermann erlernten die Teilnehmerinnen, wie wohltuend eine Nacken- oder Rückenmassage ist. Andere Frauen erlernten Entspannungstechniken.
Wo zwickt´s denn? Unter Anleitung der Physiotherapeutin Anja Kestermann erlernten die Teilnehmerinnen, wie wohltuend eine Nacken- oder Rückenmassage ist. Andere Frauen erlernten Entspannungstechniken. Foto: Irmgard Tappe

„Rücken oder Nacken?“, fragt Physiotherapeutin Anja Kestermann die Frauen, die sich bei einer Partnermassage gegenseitig verwöhnen wollen. Man ist sich schnell einig. „Nacken wäre gut wegen der Verspannung.“ Kestermann kennt da viele Lockerungs-Tipps.

„Oasentag“ nennen die Metelener kfd-Frauen die Verwöhnaktion für die Frau, mit der sie das Pfarrzentrum an diesem Samstag in eine „Wellnessoase“ umfunktioniert haben. „Die Teilnehmerinnen werden heute vielseitige Möglichkeiten zur Entspannung und zum Wohlfühlen kennenlernen. Es ist das erste Mal, dass wir diese Aktion anbieten“, erzählt Teamsprecherin Ulla Langehaneberg.

Aus der Bücherei dringen fröhliche Stimmen. Vier Frauen testen gerade ihre Merkfähigkeit beim Gesellschaftsspiel „Brain Box“. Wenn man das Damenquartett beim Spiel beobachtet, entsteht der Eindruck, dass es sich um ein Lachtraining handelt. Egal. Lachen tut der Seele ja bekanntlich besonders gut.

In einem anderen Raum heißt es: Durchatmen – aber richtig – und mit gezielten sanften Bewegungen Körper und Geist in Einklang bringen. Samuel Beutler macht den Damen die Entspannungstechniken des Qigong schmackhaft. Wer allerdings lieber beim Basteln entspannen möchte, erfreut sich am Karten und Kerzen gestalten. Denn der Oasentag hält für jeden Geschmack etwas bereit. „Und es wird alles ausprobiert“, ist der Tenor der Teilnehmerinnen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ist Kondition angesagt. Wer Lust hat, steigt die 64 Stufen ins Gewölbe der Pfarrkirche hinauf. Und wem bis dahin die Puste noch nicht ausgegangen ist, nimmt noch die letzten 28 Stufen bis zum Glockenturm in Angriff. „Da bin ich dabei. Ich war noch nie oben imTurm und bin schon gespannt, wie es da aussieht“, zeigt sich Lisbeth Veekamp-Liemann trotz ihrer 77 Jahre voller Tatendrang. Auch der Eine-Welt-Laden öffnet den Frauen am Nachmittag die Türen. Und im Pfarrzentrum wartet die Vertreterin vom Kosmetikstudio Hamaland. Eine Schönheitsbehandlung ist schließlich das I-Tüpfelchen des Oasentages, den die KFD-Frauen beim Gottesdienst in der Pfarrkirche ausklingen lassen.

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