Anmeldezahlen Thema im Ausschuss
Eine Klasse mit Laerer Kindern in der Sekundarschule

Horstmar -

Dass die Anmeldezahlen an den Schulen zurückgehen, muss auch die Stadt Horstmar feststellen. Mit dieser Tendenz befasste sich der Schulausschuss

Donnerstag, 16.05.2019, 21:00 Uhr

„Wir sollten nicht sagen, was nicht läuft, sondern das betonen, was gut läuft“, betonte Bürgermeister Robert Wenking während der Sitzung des Schulausschusses am Mittwochabend, als es um die Anmeldezahlen und Klassenbildungen zum Schuljahr 2019/2020 ging. Dabei stellte Detlef Wilming, der seitens der Stadtverwaltung für das Schulwesen zuständig ist, die Daten für die Astrid-Lindgren-Schule, die Sekundarschule Horstmar-Schöppingen und des Arnoldinums vor.

Für das Gymnasium hat es insgesamt 33 Anmeldungen für den Standort Horstmar und 42 für den Standort Burgsteinfurt gegeben. Damit können insgesamt drei Eingangsklassen gebildet werden. Wie der stellvertretende Schulleiter Heinz Stienhenser erklärte, hätten sich die Zahlen nicht so entwickelt, wie es sich die Verantwortlichen erhofft hätten. Die Eltern hätten anscheinend Probleme mit Seinfurt, da Schüler signalisiert hätten, dass die Busverbindungen nicht immer die besten seien. Der Schulträger habe inzwischen eingesehen, dass man ohne Horstmar nicht bestehen könne. Deswege solle versucht werden, durch bauliche Maßnahmen etwas am Schulstandort Burgsteinfurt zu verbessern.

„Wir haben die besten Rahmenbedingungen“, betonte Bürgermeister Wenking. Wie er weiter berichtete, habe es bereits Gespräche mit der Stadt Steinfurt gegeben. Zudem sei eine Unterredung mit dem Kreis Steinfurt und Landrat Dr. Klaus Effing hinsichtlich des Schülerverkehrs geplant.

Weil die neue Eingangsklasse mit 34 Schülern im Lernzentrum Horstmar sehr groß sei, versuche man durch neue Konzepte die Lage ein wenig zu entspannen. Zudem könnten Raumteiler zur Verbesserung beitragen, so Heinz Stienhenser weiter, der hoffte, dass es durch spätere Zugänge möglicherweise doch noch zu zwei Klassen kommen könnte.

Über 84 Anmeldungen konnte sich die Sekundarschule Horstmar-Schöppingen freuen. Dort können vier Eingangsklassen gebildet werden. Wie Schulleiter Hubertus Drude erklärte, sei die Entwicklung bei den Schülern aus der Gemeinde Laer spannend. Während im vergangenen Schuljahr nur vier Kinder von dort gekommen seien, könne man nach den Sommerferien eine ganze Klasse mit Laerern bilden.

„Wenn Sie nichts tun, passiert auch nichts“, vermutete Drude, dass die neue Werbebroschüre über die Sekundarschule mit zum Erfolg beitrage. Zudem sei es wichtig, dass man das, was man ankündige, auch halte, zeigte sich der Schulleiter überzeugt.

Froh, dass an der Astrid-Lindgren-Schule mit insgesamt 49 Anmeldungen wieder drei erste „schöne kleine“ Klassen – davon eine in Leer – gebildet werden können, zeigte sich die Kommissarische Leiterin, Claudia Geldermann. Auf Dauer brauche die Grundschule allerdings mehr Räume.

„Das ist ein temporäres Problem“, meinte die Ausschussvorsitzende Petra Raus hinsichtlich des Neubaus, durch den es zwei zusätzliche Räume für die Grundschüler am Standort Horstmar gibt.

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