Baumaßnahme an der Straße „Am Bült“ hat neun Monate gedauert
Sanierung schneller abgeschlossen

Laer -

Schneller als ursprünglich vorgesehen kann die Infrastrukturmaßnahme „Am Bült“ jetzt abgeschlossen werden. Dabei wurden die Kanäle saniert und die Straßen erneuert. Bauherren waren die Gemeindewerke und die Gemeinde Laer, die das um fangreiche Projekt begleitet haben. Jeden Mittwochnachmittag gab es eine Baubesprechung mit den Verantwortlichen.

Donnerstag, 16.05.2019, 18:00 Uhr
Wegen der Fräs-, Anspritz- und Asphaltierungsarbeiten war die Straße „Am Bült“ im Bereich ab Bültstiege bis Löchtefeldstiege seit Dienstag für den Verkehr gesperrt.

„Der Winter war super“, freut sich Stefan Wesker, dass die umfangreichen Baumaßnahmen in den Straßen „Am Bült“ und „Ewaldi-grund“ nach (nur) neun Monaten fast abgeschlossen sind. Ursprünglich hätte man erst im Juni mit der Fertigestellung gerechnet. Doch die Temperaturen hätten es zugelassen, dass immer gearbeitet werden konnte, blickt der Diplom-Ingenieur auf die ver­gangenen Monate zurück, in denen er die Sanierung und den Neubau seitens der Gemeinde begleitet hat.

Als Leiter des Fachbereichs Infrastruktur und Bauen war er auch bei den wöchentlichen Baubesprechungen dabei, die es während der Hochphase jeden Mittwochnachmittag mit den Verantwortlichen der beteiligten Firmen und den betroffenen Anwohnern vor Ort gegeben hat. „Das war sehr hilfreich und hat viel gebracht“, bilanziert Wesker, der an diesem Morgen wieder nach dem Rechten schaut. Da im Bereich ab Bültstiege bis Löchtefeldstiege Fräs-, Anspritz- und Asphaltierungsarbeiten durchgeführt werden, ist die Straße für den Verkehr gesperrt. Die Anlieger sind per Rundschreiben der ausführenden Firma gebeten worden, ihre Fahrzeuge von den Grundstücken zu entfernen und außerhalb abzustellen. Sie dürfte das Ende der Bau- und Sanierungsarbeiten, die bereits im April 2018 begonnen haben, freuen. Diese waren zwingend erforderlich, da die Kanäle im Ewaldigrund und Am Bült erneuert werden mussten. Die alten Wasserleitungen hätten mindestens 60 Jahre auf dem Buckel und seien „löchrig wie ein Schweizer Käse“ hatte sich Hermann Entrup, der bei den Gemeindewerken Laer als Abteilungsleiter für den Bereich Abwasser zuständig ist, für den Ersatz stark gemacht. Deren Kosten von rund einer Million Euro haben die Gemeindewerke übernommen. Hingegen wurden die Kosten von 250 000 Euro für den Straßenbau anteilig auf die Anwohner umgelegt. In zwei Anliegerversammlungen waren die betroffenen Grundstückseigentümer über die Sachlage informiert worden.

Um unnötige doppelte Arbeiten und Geld zu sparen, hatte die Gemeindeverwaltung dafür plädiert, den Ausbau in einem Gesamtpaket durchzuführen. So wurden die Straßenoberflächen neu gestaltet, fehlende Gehweganlagen vervollständigt, Hochwasserschutz in der Straßenfläche installiert sowie die Straßenbeleuchtung komplett erneuert und dank LED-Technik optimiert.Mit der neuen Wasserleitung wurden auch Glasfaserkabel verlegt.

Fehlen nur noch die Blumenbeete, mit denen der Verkehr auf der Straße entschleunigt werden soll.

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