Diamantene Hochzeit der Stöckmanns
In guten wie in schlechten Zeiten

Laer -

Viele Glückwünsche zu ihrer Diamanthochzeit konnten am Dienstag Wilhelma und Felix Stöckmann entgegennehmen. Das Jubelpaar hat sich 1952 auf einem Schützenfest kennengelernt. Seit dem sind die Beiden unzertrennlich. Zu den ersten offiziellen Gratulanten im Haus Stöckmann gehörte Bürgermeister Peter Maier, der auch ein Geschenk vom Landrat Dr. Klaus Effing im Gepäck hatte.

Dienstag, 14.05.2019, 16:30 Uhr
Zur Diamanthochzeit von Wilhelma und Felix Stöckmann gratulierten Schwiegertochter Birgit (l.), Sohn Reinhard, Tochter Beatrix und Bürgermeister Peter Maier.

Liebe ist das Zauberwort, da sind sich Wilhelma und Felix Stöckmann einig. Seit 60 Jahren sind sie verheiratet, am Dienstag feierten sie ihre Diamantene Hochzeit. Während der gelernte Maurer ein waschechter Laerer ist, stammt seine Angetraute aus Heiden bei Borken. 1952 lernten sie sich kennen, wie so oft im Westfalenland auf einem Schützenfest.

Und das kam so: „Ich begleitete meine Schwester zu einem Schützenfest in Heiden“, erinnert sich der Diamantbräutigam. Dort stellte sie mir ihre Mitschülerin Wilhelma vor, beide besuchten die Hauswirtschaftsschule in Godesberg. Der Liebesgott Amor schoss seinen Pfeil ab und traf gleich ins Schwarze. „Ich war erst 21, früher wurde nicht gleich geheiratet“, verrät der Senior. Jahrelang tuckerte er mit dem Moped von Laer zum Wohnort seiner Angebeteten. Im Winter durfte er das motorisierte Tempo-Dreiradfahrzeug seines Vaters nehmen und kam bei schlechtem Wetter wenigstens trocken im Domizil sei ner künftigen Frau an. Ihr Vater betrieb ein Baugeschäft.

Es wurde in der Ewaldigemeinde kräftig in die Hände gespuckt und ein Haus gebaut, das erste im Viertel „Zum Heiligenfeld“ und geheiratet. Der Bruder übernahm den elterlichen Betrieb und Felix war dort Jahrzehnte als Maurer-Polier tätig. Später wechselte er zum Bauunternehmen Bogenstahl in Legden. Schon in der Kindheit musste er zu Hause mitarbeiten, denn es gab auch noch Landwirtschaft. Seine große Leidenschaft, der Sport, musste den Erfordernissen des Geschäftes geopfert werden. „Ehrlich gesagt wollte ich gern Boxer werden“, sagt der Jubilar, doch von diesem Traum trennte er sich schließlich.

Ehefrau Wilhelma war eine liebevolle Mutter, die sich mit Hingabe um die drei Kinder kümmerte. Auch Blumen galt ihre ganze Leidenschaft. Die Geranien zog sie immer selbst heran.

Heute gehören fünf Enkelkinder zur Familie. Ihr Mann war immer ein großer Gladbach-Fan. Dem entsprechend gern schaut er sich Fußballspiele an. „Die beiden hielten immer zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten“, sagen die Kinder Felix, Reinhard und Beatrix einhellig. Die Liebe haben sie an ihre Sprösslinge weitergegeben, die wohlbehütet aufwuchsen.

Bürgermeister Peter Maier überbrachte Festtagssekt und einen Blumenstrauß. Darüber hinaus hatte er stellvertretend auch ein Geschenk vom Landrat Dr. Klaus Effing im Gepäck.

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