Initiative sucht neue Kandidaten für den Bundesfreiwilligendienst zum 1. September
Große Hilfe bei der Berufsplanung

Laer -

Noch bis zum 31. August sind sie für den Bundesfreiwilligendienst bei der „Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen“ aktiv: Sarah Gerke, Maure Ananchavadivel und Mirco Dachmann machen ihren Job gerne. „Wir freuen uns, wenn wir zum 1. September wieder junge Menschen finden, die Zeit und Lust haben, hier bei uns das Arbeitsfeld kennenzulernen, die Kinder zu unterstützen und Erfahrungen zu sammeln“, sagt Initiativen-Geschäftsführerin Elisabeth Weitershagen.

Freitag, 10.05.2019, 17:00 Uhr
Können ein Bundesfreiwilligenjahr bei der Initiative sehr empfehlen (v.l.): Geschäftsführerin Elisabeth Weitershagen, Norbert Rikels (1. Vorsitzender), Margarete Müller (2. Vorsitzende), Mirco Dachmann, Maure Ananchavadivel und Sarah Gerke. Foto: Nix

Die Bundesfreiwilligen werden zunächst morgens in der Werner-Rolevinck-Schule eingesetzt und unterstützen dort speziell das erste Schuljahr. Sie sind gerade für die Kinder, die Schule und den Offenen Ganztag ab 11.30 Uhr besuchen, ein wichtiges Bindeglied zwischen Schule und Betreuung. Die Bufdis sind bei den Hausaufgaben mit dabei, beim Essen und beim Freispiel ebenso.

Einmal wöchentlich sind Sarah, Maure und Mirco im Jugendzentrum und lernen dort die Offene Jugendarbeit kennen. Zudem besucht das Trio den Kinder- und den Mädchentreff. So haben die drei die Möglichkeit, das breite Spektrum von Schule, Jugendhilfe und Offenem Ganztag zu erfahren.

„Spannend für uns ist, morgens in der Schule den Lehrerberuf mitzuerleben“, sagt Maure. „Wenn die Lehrer sagen, bestimmte Kinder brauchen ein bisschen mehr Unterstützung, setzen wir uns mit ihnen in den Nebenraum und helfen.“ „Manchmal“, so erklärt die junge Frau, „dürfen wir auch selbst eine Aktion planen. Das ist auch sehr interessant, weil wir Verantwortung übernehmen können“.

Maure findet es ganz wichtig, vor der Ausbildung oder dem Studium Erfahrungen zu sammeln und das Arbeitsleben kennenzulernen. „Ich habe sehr viel von den Lehrern und weiteren Mitarbeitern gelernt“, bilanziert Maure, „besonders was Details im Umgang mit den Kindern angeht.“ So bekam sie ein Gefühl dafür, Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und darauf einzugehen. „Ich möchte auf Lehramt im Bereich Sonderpädagogik studieren“, berichtet sie. Bei der Entscheidungsfindung habe ihr das Bundesfreiwilligenjahr sehr geholfen.Wenn man an die Zukunft denke, sei Sonderpädagogik insbesondere mit Blick auf den Bereich „Inklusion“ sehr wichtig.

„Vor dem Bundesfreiwilligendienst war ich mir auch noch nicht sicher, was ich anschließend machen möchte“, erinnert sich Sarah. Sie schwankte zwischen Architekturstudium und Grundschullehramt. Während ihrer Bufdizeit kristallisierte sich heraus, dass sie wohl Grundschullehrerin wird. „Ich kann das Bufdi-Jahr jedem empfehlen, der sich über seine Berufswahl noch nicht im Klaren ist“, betont die junge Frau.

Auch Mirko wusste gar nicht, wie er seine berufliche Zukunft gestalten sollte. Zwar schwebte ihm vage die Laufbahn eines Chemielaboranten vor Augen, aber nun ist es die Ausbildung zum Erzieher, die er absolvieren möchte. „Ich finde diesen Beruf interessant und einfach geil“, drückt er es neudeutsch aus. Auch die Arbeit in den AGs sei sehr abwechslungsreich, so die drei Absolventen.

„Nicht nur die Kinder des ersten Schuljahres haben eine erstaunlich schnelle Entwicklung genommen“, stellt Mirco abschließend fest, „sondern auch wir selbst“. So sei er viel erwachsener und verantwortungsbewusster geworden.

Wer sich für eine Bufdi-Mitarbeit bei der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer interessiert, bekommt bei Elisabeth Weitershagen unter der Telefonnummer 0 25 54/90 21 73 weitere Informationen oder schreibt eine E-mail an initiative-laer@t-online.de

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