Lecker und informativ Apfelparadies mit 64 Bäumen

Laer-Holthausen -

Als fach- und sachkundiger Apfel-Kenner erwies sich Heino Mersmann, der die Seniorengruppe „Wir ab 60 Holthausen-Beerlage jetzt im Pfarrhaus St. Marien besuchte. Zum „Apfelfest“ hatte der frühere Arzt, in dessen Apfelparadies 64 Obstbäume gedeihen, verschiedene Sorte sowie Apfelsaft und Apfelwein zum Probieren mitgebracht. Die Besucher testeten auch die Äpfel. Dabei schnitt die

Heino Mersmann hatte den Senioren in Holthausen einige Exemplare von seinen verschiedenen Apfelsorten mitgebracht. Die Goldparmäne schnitt bei den Kostern besonders gut ab.
Heino Mersmann hatte den Senioren in Holthausen einige Exemplare von seinen verschiedenen Apfelsorten mitgebracht. Die Goldparmäne schnitt bei den Kostern besonders gut ab.

Gut besucht war der Nachmittag der Seniorengruppe „Wir ab 60 Holthausen-Beerlage“ mit dem Thema „Apfelfest“ im Pfarrhaus St. Marien. Zu Beginn seiner Ausführungen erinnerte Heino Mersmann an den im Februar verstorbenen Heinrich Wilmer, der ein begeisterter Naturfreund gewesen ist und in dessen Vertretung er gekommen sei.

Seit 45 Jahren lebt Heino Mersmann in Kentrup, einer Bauerschaft zwischen Holthausen und der Beerlage. Er fühlt sich auf der Hofstelle, die die Familie damals erworben hat, sehr wohl, auch wegen der guten Gemeinschaft in Kentrup. Auf dem Hof gab es damals nur die Apfelsorten Dülmener Rose, Noblesse und Weiße Klar.

Heute stehen in seinem Apfelparadies 64 Obstbäume mit unterschiedlichen, zum Teil alten Sorten, wie Winterglockenapfel, Roter Eiser, Roter Berlepsch, Goldparmäne und Jakob Lebel. Der Referent zeigte den Weg vom Wildapfel zum Kulturapfel auf und berichtete über die Genussreife der einzelnen Sorten, die Lagerung und den Geschmack.

Über den Geschmack der einzelnen Sorten konnten sich die Senioren bei einer Kostprobe überzeugen, wobei die Goldparmäne bei ihnen besonders gut abschnitt.

Weiter erläuterte der Besucher die Gewinnung des Apfelsaftes auf seinem Hof. Durch eine moderne elektrische Obstmühle wird die Arbeit sehr erleichtert und so können 1000 Äpfel pro Stunde verarbeitet werden. Mit einer Hydropresse mit Wasserdruck wird der Apfelsaft gewonnen.

Aus einem Teil des Apfelsaftes stellt Mersmann unter Zusatz von Zucker einen Apfelwein her mit einem Alkoholgehalt von 13 bis 14 Prozent. Beide Produkte fanden guten Anklang und versüßten die Stimmung.

Maria Hinnemann dankte Heino Mersmann mit einem Präsent. Sie erinnerte daran, dass dieser vor 30 Jahren noch als Arzt tätig war, und in der Runde zum Thema Diabetes referiert hatte.

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