Laer „Es gibt keine Bewerbung dazu“

LaER -

Norbert Rikels bleibt Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Laer und Holthausen. Während der Jahreshauptversammlung bestätigten ihn die Mitglieder in diesem Amt. Auch sein Stellvertreter Gerrit Thiemann, Kassierer Eberhard Teuber und Schriftführer Martin Püllen wurden einstimmig wiedergewählt. Zu Beisitzern wählten die Mitglieder Jürgen Epping und Marcel Schübner. Neben den Wahlen ging es um kommunalpolitische Themen.

Norbert Rikels bleibt weiterhin Vorsitzender des SDP-Ortsvereins Laer und Holthausen.
Norbert Rikels bleibt weiterhin Vorsitzender des SDP-Ortsvereins Laer und Holthausen.

Norbert Rikels ist und bleibt Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Laer und Holthausen. Das ergaben die Vorstandswahlen während der Jahreshauptversammlung. Auch sein Stellvertreter Gerrit Thiemann, Kassierer Eberhard Teuber und Schriftführer Martin Püllen wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zu Beisitzern wählten die Mitglieder Jürgen Epping und Marcel Schübner.

„Sicherlich werden wir noch weiter von unserem künftigen Parteivorsitzenden Martin Schulz profitieren, der wie kein anderer die Probleme der Menschen vor Ort kennt und auch dafür Lösungen anbietet“, zitiert eine Pressemitteilung der SPD, Norbert Rikels, der sich über Neuzugänge freute.

Ausführlich ging es während der Versammlung auch um die aktuellen Ortsthemen. Einig waren sich die Versammelten darüber, dass der Fuß- und Radweg Laer und Holthausen kommen muss. „Wir sind froh darüber, dass sich eine Bürgerinitiative dieser Aufgabe stellt und wir werden sie tatkräftig unterstützen“, kündigte Gerrit Thiemann an.

Zum Thema Friedhof erläuterte Norbert Rikels die Argumente des Arbeitskreises Friedhofgestaltung mit dem Inhalt, die Sanierung der Wege und der Friedhofskapelle in diesem Jahr und die Strukturverbesserungen im nächsten Jahr durchzuführen. „Es herrschte Einigkeit darüber, dass der Friedhof ein sehr sensibler Ort ist und deshalb eine Dauerbaustelle unbedingt vermieden werden muss“, heißt es in der Verlautbarung weiter.

Bei den in den nächsten drei Jahren mit 1,1 Millionen Euro im Haushalt veranschlagten Klimaschutzmaßnahmen legte Martin Püllen Wert darauf, festzustellen, dass diese Vorhaben nur mit einem sehr großen Förderanteil und nur mit künftigen Einsparungen im Haushalt der Gemeinde durchgeführt werden dürfen. „Es darf nicht sein, dass die Klimaschutzmaßnahmen mit den erhöhten Grundsteuer-B-Mehreinnahmen finanziert werden, ohne dass die Gemeinde dabei Einsparungen erzielt,“ betonte Martin Püllen.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Ansiedlung einer Justizvollzugsanstalt in Laer. „Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung im September 2016 fast einstimmig den Bürgermeister beauftragt, Informationen zum Bau einer JVA beim Justizministerium einzuholen. Anders als in der Öffentlichkeit teilweise dargestellt, gibt es weder vom Bürgermeister noch vom Rat eine Bewerbung dazu“, erläuterte Gerrit Thiemann das bisherige Geschehen.

Justizminister Thomas Kutschaty habe in einer öffentlichen Plenarsitzung am 27. Januar erklärt, dass zur Zeit der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Ankaufsverhandlungen zu einem Standort in Münster führt. „Sollte das Ministerium nach Abschluss der Verhandlungen Interesse an einem Grundstück in Laer bekunden, sollte mit allen Bürgern die Vor- und Nachteile einer möglichen JVA offen und fair diskutiert und gemeinsam entschieden werden“, forderte Gerrit Thiemann. Er appellierte an alle Genossen, bei der abschließenden Entscheidung das Gewissen nicht zu kurz kommen zu lassen. „Wenn Menschen mit Verfehlungen resozialisiert und in die Gesellschaft zurückgeführt werden sollen, ist dies eine Aufgabe der Gesamtgesellschaft. Deshalb kann sich auch Laer einer solchen Diskussion nicht entziehen“, hieß es.

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