Cafeteria für den guten Zweck 1000 Euro zugunsten der Kinderkrebshilfe

Laer -

Was eine gute Nachbarschaft wert ist, erkennt man erst dann, wenn man die Nachbarn gebraucht. Diese Erfahrung machte Martin Eggemann, die eine Cafeteria beim Oktoberfest in Holthausen zusammen mit vielen anderen betrieb. Der Erlös ging an die Kinderkrebshilfe.

Die Nachbarn vom „Findling“  bei der Übergabe des Schecks an die Landtagsabgeordnete ChristinaSchulze Föcking zugunsten der Kinderkrebsstation Münster
Die Nachbarn vom „Findling“  bei der Übergabe des Schecks an die Landtagsabgeordnete ChristinaSchulze Föcking zugunsten der Kinderkrebsstation Münster Foto: Heinrich Lindenbaum

„Was eine gute Nachbarschaft wert ist, erkennt man erst dann, wenn man die Nachbarn gebraucht“, schätzt Martina Egemann das Engagement dieser Gruppe ganz besonders. Im Jahre 2014 erkrankte ihr Sohn Niklas an der akuten lympatischen Leukämie (ALL). Während der stationären Behandlung hat sie auch die vielfältigen Angebote der Kinderkrebsstation kennen- und schätzen lernen dürfen. Ob es der abendliche Besuch im Allwetterzoo war, Ballonfahrten, ein Piratencamp in Heidelberg und viele andere Angebote, die den Aufenthalt in der Klinik und den Krankenheitsverlauf, wenn überhaupt, ein bisschen erleichterten.

Aus diesem Grunde hat sie die Idee von der Nachbarin Andrea Tenbrock aufgegriffen und zusammen mit der Nachbarschaft vom Findling auf der Kirmes in Holthausen am Sonntag eine Cafeteria veranstaltet. Alle waren von dieser Idee begeistert und haben tatkräftig Kaffee und Kuchen verkauft.

Aus dem Erlös der Cafetria konnte jetzt ein Scheck in Höhe von 1000 Euro die Landtagsabgeordnete der CDU Christina Schulze Föcking überreicht werden. Sie nahm diesen Scheck als Vorsitzende des Fördervereins krebskranker Kinder entgegen. „Ich freue mich riesig über diese Spende und bedanke mich bei Ihnen für die Unterstützung dieser Kinder. Mithilfe dieser Spenden kann der Verein viele Projekte finanziell unterstützen. Finanzielle Mittel von Krankenkassen oder anderen öffentlichen Verwaltungen sind hierfür häufig nicht vorgesehen oder nicht ausreichend“, weiß Schulze Föcking zu berichten, das vieles ohne das ehrenamtliche Engagement so vieler sonst nicht möglich ist.

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