www.integration-in-laer.com Neue Homepage gibt Antworten

Laer -

Was tut sich im Bereich der Flüchtlingshilfe in Laer, wer ist für welches Projekt Ansprechpartner, welche aktuellen Termine stehen an? Auf diese und zahlreiche andere Fragen gibt die seit kurzem vom Dorfmarketingverein frei geschaltete Homepage, die unter www.integration-in-laer.com Auskunft.

Von Anke Sundermeier
Franziska Lengers, Björn Schmalenstrot  und Gerrit Thiemann (v.l.) vom Dorfmarketingverein Laer haben die Homepage für die Flüchtlingshilfe in Laer entwickelt.
Franziska Lengers, Björn Schmalenstrot  und Gerrit Thiemann (v.l.) vom Dorfmarketingverein Laer haben die Homepage für die Flüchtlingshilfe in Laer entwickelt. Foto: Anke Sundermeier

Mitarbeiter Björn Schmalenstrot, Franziska Lengers (zuständig für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen) und Geschäftsführer Gerrit Thiemann haben den Auftritt gemeinsam entwickelt, bei dem vor allem die Information und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme im Mittelpunkt stehen. „Bei der Umsetzung haben wir viel Wert auf Bebilderung gelegt“, erklärt Franziska Lengers. Das gemeinsam erarbeitete Layout setzte dann Björn Schmalenstrot für den Internetauftritt um.

Gleich auf der ersten Seite kann der Nutzer über die Reiter „Aktuelles“, „Projekte“, „Information für „Flüchtlinge“, „Gesuche“ und „Ansprechpartner“ die zweite Ebene ansteuern. „Unter Aktuelles haben wir einen Kalender eingepflegt, der immer auf dem neusten Stand ist“, berichtet Björn Schmalenstrot.

Verantwortlich für den Inhalt zeichnet sich der Dorfmarketingverein, vertreten durch seinen Geschäftsführer, der erklärt: „Durch die Ansiedlung bei uns möchten wir die Gemeinde entlasten. Überdies freuen wir uns, dass ein privater Spender ein Jahr lang die Kosten für das Onlinestellen der Webseite übernahm.“

Ganz wichtig war den Dreien auch die Vorstellung der durch Ehrenamtliche initiierten Projekte. Es gelte, freiwillige Akteure vor Ort zu unterstützen, deren Engagement darauf ausgerichtet ist, Menschen mit Migrationsgeschichte bei der gesellschaftlichen, sprachlichen, schulischen, beruflichen und kulturellen Integration zu begeleiten. Ein wichtiger Aspekt sei dabei die Informierung der Ehrenamtlichen über Angebote und Möglichkeiten vor Ort. Daher soll die Webseite ebenso wie die Vernetzung der Ehrenamtlichen weiter wachsen.

Erstmalig ist für Donnerstag (7. Januar) in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Alten Speicher ein „Treffpunkt“ für Flüchtlinge und ehrenamtliche Begleiter geplant. „Wir möchten auch noch einmal in Erinnerung rufen, dass alle Institutionen, die sich in den interkulturellen Prozess einbringen möchten, zum Arbeitskreis ,Fremde werden Nachbarn‘ eingeladen sind“, wirbt Franziska Lengers für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen um weiteres ehrenamtliches Engagement.

 

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