Sommerradtour der Genossen in den Ferien hat Tradition
Sozialdemokraten suchen das Gespräch mit den Bürgern

Horstmar -

Wissen, wo die Bürger der Schuh drückt, wollte die SPD-Fraktion bei ihrer jüngsten Sommerfahrradtour, die die Genossen traditionell in den Ferien unternehmen. Dabei machte die Gruppe an der Gaststätte „Zum Münstertor“ und beim DRK-Ortsverein Horstmar. Bei den Rotkreuzlern ging es auch um die „Sanitäter vor Ort“, die eine neues Einsatzfahrzeug benötigen. Dafür muss die Garaage erweitert werden.

Freitag, 16.08.2019, 19:00 Uhr

Im Rahmen ihrer traditionellen Sommertour per Rad, bei der die Kommunalpolitiker stets wissen wollen, wo die Bürger der Schuh drückt, machte die SPD-Fraktion vor dem neuen Biergarten der Gaststätte „Zum Münstertor“ Station. Dort fehlen moderne Abstellplätze für die Fahrräder. Darauf machte Christoph Berkenbrock, der zusammen mit seinem Bruder Reinhard die Wirtschaft betreibt, die Besucher aufmerksam. Dieser würde sich auch wünschen, dass eine E-Bike-Ladestation auf dem Parkplatz am Stadtwall installiert wird.

„Zu einer modernen Verkehrsinfrastruktur gehören auch in kleinen Kommunen über das Stadtgebiet verteilt, eine Vielzahl von Fahrradständern, auch teilweise mit E-Bike-Ladestationen ausgestattet“, signalisierte Fraktionsvorsitzender Michael Kaiser Unterstützung für das Anliegen. Im Rahmen des Klimaschutzes habe sich das Mobilitätsverhalten der Einwohner und Besucher geändert, betonte der Genosse weiter, der die Kommune gefordert sieht, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Infrastruktur den geänderten und künftigen Anforderungen gerecht wird.

„Auch der stetig wachsende Radtourismus ist auf moderne Abstellmöglichkeiten angewiesen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.

Nächste Station war die Garage der „Sanitäter vor Ort“ an der Graf-Bernhard-Straße. Dort begrüßten der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Horstmar, Heinz Lölfing, Martin Voges, Tim Voges und Jörg Waltersmann die Besucher. Ihnen erläuterten die Helfer, dass sie ein neues Einsatzfahrzeug benötigen, weil das bisherige bereits 19 Jahre alt ist. Ein passendes Gebrauchtfahrzeug würde bereits gesucht, hieß es seitens der „Sanitäter vor Ort“.

Für das neue Fahrzeug hat der Ortsverein beim DRK-Kreisverband auch schon einen Zuschuss aus Drittmitteln beantragt. Da die Garage für moderne Fahrzeuge nicht ausgelegt ist – sie verfügt über eine Einfahrbreite von nur 2,14 Metern – sei ein kleinerer Umbau dringend von Nöten, betonten die Rotkreuzler.

Vorsitzender Lölfing gab der Fraktion auch noch einen kurzen Überblick, über das seit dem 1. Februar 2017 bestehende Projekt der „Sanitäter vor Ort“. 17 Frauen und Männer leisten dort ihren freiwilligen Dienst. Sie haben mit Stand Ende Juli 2019 schon 237 Einsätze hinter sich gebracht. Das machen sie ehrenamtlich und hochmotiviert in ihrer Freizeit, was die Bürger von Horstmar sehr zu schätzen wissen, wie zahlreiche Spenden beweisen.

Anschließend gab das DRK-Team den Gästen noch einen Einblick in die Ausstattung seines Fahrzeugs und berichtete über verschiedene Einsatzszenarien. Dabei wurde deutlich, dass die Helfer mit CO-Warnern zum Eigenschutz ausgerüstet werden müssen. So könnten sie eine Gefährdungslage durch austretendes Kohlenmonoxid nicht einschätzen.

Die SPD-Fraktion sagte den „Sanitätern vor Ort“ spontan eine Unterstützung in Höhe von 200 Euro für die Beschaffung der CO-Warner zu, die die „Sanitäter vor Ort“ aus eigenen Mitteln beschaffen müssen.

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