DRK startet Aktion zur Werbung von Fördermitgliedern
Finanzielle Unterstützung ist notwendig

Horstmar -

Es handelt sich um eine ganz seriöse Angelegenheit, wenn ab sofort sechs junge Leute an die Türen der Haushalte von Horstmar und Leer klopfen und im Auftrag des DRK-Kreisverbandes Steinfurt um Fördermitglieder für das Deutsche Rote Kreuz werben.

Dienstag, 16.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 15:08 Uhr
Heinz Lölfing (l./Vorsitzender des DRK Horstmar) und Elisabeth Rzeha (r./Vorstandsmitglied beim DRK Horstmar) freuen sich über den zweiwöchigen Einsatz und auf neue Fördermitglieder. Foto: Franz Neugebauer

Bei den jungen Männern und Frauen in ihren weiß-roten T-Shirts – es sind zwei Schüler, zwei Studenten, ein frisch-gebackener Abiturient und ein angehender Sport-Therapeut – handelt es sich nicht um Verkäufer oder sogar um eine „Drückerkolonne“. Sie wollen lediglich die Bürger überzeugen, dass eine Fördermitgliedschaft im DRK allen Bürgern zu Gute kommt. Niemand wird zum Abschluss einer DRK-Mitgliedschaft gezwungen. Wichtig ist auch, dass die Werber keine Geldbeträge kassieren oder annehmen dürfen.

David Heitmann, Lara Kronshage, Pascal Kia Maame Ossi, Mauro Enge, Leonora Imeri führen alle einen vom DRK-Kreisverband Steinfurt ausgestellten Ausweis als Nachweis mit, der auf Verlangen vorgezeigt werden kann. Sie werden an den Haustüren klingeln und die ehrenamtliche Arbeit des DRK-Kreisverbandes darstellen und hoffen, dass viele davon überzeugt werden und eine Fördermitgliedschaft eingehen.

Die Ehrenamtlichkeit ist eine der tragenden Säulen der Arbeit des DRK. Gerade auch in der Stadt Horstmar weiß man dies zu schätzen. Das ehrenamtliche Engagement, sowohl im Ortsverein Horstmar als auch auf der Ebene des DRK-Kreisverbandes, kostet viel Geld, beispielsweise für die Anschaffung von Ausrüstungen oder die lebensrettende Erste-Hilfe-Ausrüstung der Gruppe „Sanitäter vor Ort“.

Die tägliche Arbeit dieser DRK-Aktiven kann nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern mittel- und langfristig sichergestellt werden. Die zweiwöchige Aktion in der Burgmannstadt, die ab dem heutigen Mittwoch bis Ende Juli auch in anderen Städten durchgeführt wird, ist mit dem DRK-Präsidenten und Ortsvereinen abgestimmt worden.

Der Horstmarer DRK-Vorsitzende Heinz Lölfing befürwortet die Werbetour, denn davon profitieren auch die Burgmannstädter. Er weist darauf hin, dass niemand misstrauisch werden muss, wenn die jungen Leute im Pkw mit ausländischen Kennzeichen wie beispielsweise aus Österreich vorfahren. Für den Fall, dass sich Fragen zur Werbeaktion ergeben, stehen Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes unter Telefon 0 25 51 / 9 38 90 Rede und Antwort.

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