Bürgermeister Robert Wenking übergibt Neubau seiner Bestimmung
Ein Freudentag für die Grollenburg

Horstmar-Leer -

Die 41 Kinder der Grollenburg sowie ihre Betreuer freuen sich über den schmucken Anbau, der ihnen zusätzlichen Platz von 185 Quadratmetern bietet. Bürgermeister Robert Wenking hat diesen während einer Feierstunde am Freitag intern seiner Bestimmung übergeben, ein Freudentag für alle Beteiligten.

Freitag, 17.05.2019, 18:00 Uhr
Mit dem Trommellied „Salibonani“ hießen die Kinder die zahlreichen Gäste willkommen, die Einrichtungsleiterin Melanie Möllers im Namen ihres gesamten Teams begrüßte.

Privat wollte sie nicht bauen, um sich den Stress zu ersparen. Dass Melanie Möllers diesen nun beruflich erlebt hat, liegt daran, dass sie die Leiterin der Kita Kinderland in der Grollenburg ist. Da das Gebäude wegen zunehmender Anmeldezahlen aus allen Nähten platzte, mussten neue Räume geschaffen werden.

Das geschah durch einen Neubau, der durch einen Glastunnel mit dem alten Trakt verbunden ist und am Freitag durch Bürgermeister Robert Wenking seiner Bestimmung übergeben worden ist. Für die 41 Kinder und ihre Betreuerinnen war das ein Freudentag, denn immerhin stehen ihnen nun 23 Räume zur Verfügung. So haben sie 185 Quadratmeter mehr Platz und sogar eine neue Mensa bekommen.

Dass die Bauphase bei laufendem Betrieb hart war, aber erfolgreich gemeistert wurde, machte die Einrichtungsleiterin deutlich, die ihrem Team und den Eltern für ihre Unterstützung dankte. „Wir haben hier Charme, wir haben Atmosphäre und sind eine ganz besondere Einrichtung“, sah Melanie Möllers alle Strapazen und Mühen durch das gelungene Bauwerk belohnt. Sie dankte dem Architekten, dem Aufsichtsrat, den beteiligten Firmen, den Kooperationspartnern, den Eltern sowie den Vertretern aus Politik und Verwaltung, die zur Realisierung der Erweiterung beigetragen haben.

Weil sie die Baubesprechungen am Dienstagnachmittag mit dem Architekten Bernhard Krause sicher vermissen würde, überreichte sie ihm einen Gutschein mit einer Einladung zum diensttäglichen Kaffeetrinken.

„Wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt, aber jetzt befinden wir uns in einem Hoch“, freute sich Verbundleiterin Heike Peter-Polster, die für den erkrankten Geschäftsführer des Vereins Lernen fördern, Bernhard Jäschke, eingesprungen war. Die gute Zusammenarbeit mit ihm lobte der Bürgermeister. Diese habe für eine Trägervielfalt vor Ort gesorgt und böte den Eltern die Möglichkeit zu wählen.

Mit den Kindern habe man die Zukunft ins Haus geholt, freute sich der Bürgermeister und erinnerte an die Entscheidung des Rates, das geschichtsträchtige Gebäude, das ursprünglich ein Rittergut gewesen sei, im Jahr 1999 zu kaufen. Nach einer langen Umbau- und Restaurierungsphase wurde das schöne alte Gebäude im Jahr 2003 dann zum Kindergarten.

Da es sich um ein denkmalgeschütztes Haus handelt, sei kein Anbau möglich gewesen. Vielmehr hätten sich die Entscheidungsträger für ein eigenständiges Gebäude entschieden, dass durch einen Glasgang verbunden wird. Zum Glück sei sei der Garten groß genug gewesen, diese Erweiterung zuzulassen. Dass diese so gelungen sei, sei dem Architekten Bernhard Krause zu verdanken, der ein wundervolles Ensemble geschaffen habe.

Elternratsvorsitzende Ilke Füchter dankte Melanie Möllers und ihrem Team, dass sie die anstrengende Bauphase mit Lärm, Schmutz und anderen Beeinträchtigungen so gut gemeistert hätten. „Die Kinder haben von der Mehrbelastung kaum etwas mitbekommen“, lobte sie. Ein Kompliment, das Melanie Möllers und ihre zwölf Mitarbeiterinnen besonders gefreut haben dürfte. Die nutzten ebenso wie die zahlreichen Besucher die Gunst der Stunde, sich vom Elternrat mit Sekt, Schnittchen und anderen Leckereien verwöhnen zu lassen und dabei das stressige Baujahr zu vergessen.

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