Bestätigt
Eine wahre Erfolgsgeschichte

Horstmar -

Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Horstmar sind mit ihrem Vorstand zufrieden. Das zeigte sich bei den Wahlen während der Jahreshauptversammlung. Dabei wurden Heinz Lölfing als Vorsitzender, Heike Brüggemann als Schatzmeisterin und Dr. Christian Deiters als Rotkreuz-Arzt bestätigt. Norbert Hüsing verabschiedete sich als Stellvertreter. An seine Stelle tritt die neu gewählte Elsbeth Rzeha.

Montag, 15.04.2019, 10:16 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 15:16 Uhr
Sie bilden den neu gewählten Vorstand des DRK-Ortsvereins Horstmar (v.l.): Heike Brüggemann, Siglinde Siepmann, Elsbeth Rzeha, Vorsitzender Heinz Lölfing und Dr. Christian Deiters.

„In den ver­gangenen 369 Tagen hat sich viel getan“, bilanzierte Vorsitzender Heinz Lölfing während der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Horstmar im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr. Das zeige, wie lebendig und aktiv die Vereinigung sei. Vor allem auch dem Einsatz der „Sanitäter vor Ort“ sei es zu verdanken, dass die DRKler in der Bevölkerung hoch geschätzt und anerkannt seien.

Der Vorsitzende dankte allen 17 Sanitätern, die in teils lebensbedrohlichen Situationen kühlen Kopf bewahren müssen und schnell zur Stelle sind, um anderen Menschen in Not zu helfen. Das am 1. Februar 2017 an den Start gegangene Projekt bezeichnete Heinz Lölfing als „wahre Erfolgsgeschichte“.

Die Wahlen bestätigten den bisherigen Vorsitzenden in seinem Amt, ebenso Heike Brüggemann als Schatzmeisterin und Dr. Christian Deiters als Rotkreuz-Arzt. Norbert Hüsing verabschiedete sich als Stellvertreter. An seine Stelle tritt die neu gewählte Elsbeth Rzeha. Siglinde Siepmann begrüßte die Versammlung als neue Rot-Kreuz-Leiterin in ihrem Amt. Der Schatzmeisterin wurde bei der Kassenprüfung eine erfreuliche Bilanz bescheinigt.

Die Statistik weist aus, dass zu neun Blutspendeterminen und Horstmar und Leer insgesamt 701 Besucher erschienen sind. 627 von ihnen konnte Blut abgenommen werden, 28 Erstspender kamen zu den Terminen. Der Vorsitzende freute sich, insgesamt in diesem Bereich steigende Zahlen zu verzeichnen.

Höhepunkt in 2018 war der Auftritt des Feuerwehrkabarettisten Günter Nuth. Das Katharinen-Vereinsheim war ausverkauft, die „Blaulichtshow“ bleibt unvergessen. Rund 4500 Euro kommen dem Projekt „Sanitäter vor Ort“ zugute. Diese wurden im vergangenen Jahr 95 Mal alarmiert und leisteten bei 93 Einsätzen Hilfe. „98 Prozent aller Einsätze konnten somit abgedeckt werden“, erklärte Lölfing „Das ist ein tolles Ergebnis“, freute er sich.

Für die „Sanitäter vor Ort“ muss ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft werden, dessen Kosten sich auf 25 000 Euro belaufen. Das alte Gefährt Jahrgang 2001 ist in die Jahre gekommen und sehr reparaturanfällig.

Ein Antrag auf Ausschüttung von Mitteln aus der „Glücksspirale“ ist gestellt. Ein 10 000 Euro-Zuschuss ist vom DRK-Kreisverband Steinfurt in Aussicht gestellt.

Der Vorstand beschäftigte sich in 2018 unter anderem mit der Datenschutzgrundverordnung. Auch die Revisionsordnung für Ortsvereine fordert die Verantwortlichen in den nächsten Jahren. Allen Mitgliedern dankte Lölfing für das gute und menschliche Miteinander und ihren selbstlosen Einsatz.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6544888?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686831%2F
Burgen als Standortfaktor
Burg Vischering in Lüdinghausen ist eine Augenweide – und gehört zur 100-Schlösser-Route, die jetzt aufgewertet werden soll.
Nachrichten-Ticker