Alles Gute Vivat Schwester Radegundis

Horstmar-Leer -

Zahlreiche Glückwünsche konnte Schwester Radegundis, die seit 2012 im Haus Loreto in Leer lebt, zu ihrem 100. Geburtstag entgegennehmen. So gratulierten beispielsweise Bürgermeister Robert Wenking, Pfarrdechant Johannes Büll und Elisabeth Veldhues stellvertretend für den Landrat des Kreises Steinfurt. Sie las der Jubilarin auch aus einem Glückwunschschreiben des Ministerpräsidenten vor.

Von Carla Rottmann
Elisabeth Veldhues (l.vorne) überbrachte stellvertretend für den Landrat die Glückwünsche des Kreises Steinfurt. Pfarrdechant Johannes Büll (r.vorne) gratulierte Schwester Radegundis im Namen der Kirchengemeinde St. Gertrudis und Bürgermeister Robert Wenking im Namen der Stadtverwaltung des Rates.
Elisabeth Veldhues (l.vorne) überbrachte stellvertretend für den Landrat die Glückwünsche des Kreises Steinfurt. Pfarrdechant Johannes Büll (r.vorne) gratulierte Schwester Radegundis im Namen der Kirchengemeinde St. Gertrudis und Bürgermeister Robert Wenking im Namen der Stadtverwaltung des Rates. Foto: Carla Rottmann

Ihren 100. Geburtstag feierte jetzt Schwester Radegundis, geborene Maria Hueske, im Kreis ihrer Mitschwestern. Zu den Gratulanten im Haus Loreto gehörten Bürgermeister Robert Wenking, Pfarrdechant Johannes Büll und Elisabeth Veldhues, die stellvertretend für den Landrat die Glückwünsche des Kreises Steinfurt und einen Brief des Ministerpräsidenten überbrachte. Auch Pfarrer Andreas Lüke aus Borken/Gemen gratulierte der Jubilarin, die viele Jahre in seiner Gemeinde gearbeitet hat. Schwester Elisabeth von der Provinzkoordination und einige Mitschwestern aus Münster gehörten ebenfalls zu den Gästen.

Schwester Radegundis ist auf einem Bauernhof in Stadtlohn geboren. Dort wuchs sie mit ihrer Schwester auf, die ebenfalls später Ordensfrau wurde. Noch sehr genau erinnert sie sich an die vergangenen Zeiten. Die Seniorin berichtete davon, wie sie damals in der Landwirtschaft helfen musste und dass früher alles per Hand und nicht wie heute mit Maschinen gemacht wurde. Auch die schweren Kriegszeiten hat die Jubilarin nicht vergessen.

Schwester Radegundis trat am 24. Oktober in Münster in den Orden der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung ein. Sie legte ihre Erste Profess am 10. Mai 1949 ab. Am 18. April 1954 folgte die Ewige Profess. Die Seniorin war an sehr vielen Orten tätig. So hat sie in Coesfeld, Gemen, Kevelaer, Gladbeck und 16 Jahre in Stadtlohn gearbeitet. Seit dem 30. Oktober 2012 lebt sie im Haus Loreto und genießt dort das Leben in der Gemeinschaft der Schwestern.

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