130 Sternsinger unterwegs
„Passt aufeinander auf“

Horstmar/Horstmar-Leer -

Am Donnerstag hat die Kirchengemeinde St. Gertrudis die Sternsinger in Horstmar und Leer ausgesandt. 130 Heilige Drei Könige sind in den nächsten drei Tagen in beiden Ortsteilen unterwegs, um den Menschen vor Ort Gottes Segen zu bringen und für arme Kinder in Peru Geld zu sammeln. Am Sonntag werden die Teilnehmer in den Gottesdiensten erwartet.

Donnerstag, 03.01.2019, 17:20 Uhr aktualisiert: 04.01.2019, 11:48 Uhr
Nicht nur die Sternsinger in der Ss.-Cosmas-und-Damian-Kirche in Leer, sondern auch ihre Mitstreiter in Horstmar freuten sich auf ihren Einsatz. Foto: fn

„Ihr seid nicht alleine, die Jugendlichen und Erwachsenen stoßen später dazu“, begrüßte Diakon Franz-Josef Reuver gestern Vormittag zahlreiche Sternsinger in der St.-Gertrudis-Kirche in Horstmar. Dort bekamen die Jungen und Mädchen letzte Instruktionen sowie die Kreide und Klebebänder für ihren Gang durch die Gemeinde. Damit waren zuvor auch die Heiligen Drei Könige in der Ss.-Cosmas-und-Damian-Kirche während ihrer Aussendungsfeier in Leer ausgerüstet worden, die ebenfalls bis zum kommenden Sonntag (6. Januar) unterwegs sein werden, um den Menschen den Segen für ihre Häuser zu bringen und für arme Kinder in Peru zu sammeln.

„Es ist wunderbar, dass Ihr anderen Kindern, die in Not sind, helfen wollt“, lobte der Diakon den ehrenamtlichen Einsatz des Nachwuchses, der jugendlichen Firmlinge und der Erwachsenen. Sie alle opferten ihre Freizeit und nähmen in Kauf, dass sie am Abend vermutlich mit müden Füssen und durchgefroren nach Hause kämen.

Jeder Gruppe überließ er die Entscheidung, ob sie Donnerstag, Freitag oder Samstag ihren Bezirk abgeht. Allerdings bat er alle Teilnehmer, am Sonntag in ihren Festgewändern in die Gottesdienste zu kommen. Der in Leer beginnt um 9 Uhr und der in Horstmar um 10.30 Uhr.

„Die Leute in Horstmar warten auf Euch“, ermutigte der Diakon die Mädchen und Jungen, an den Haustüren nicht nur einmal zaghaft, sondern länger und öfter zu klingeln. Sollten sie vielleicht mal mit „Haut ab“ begrüßt werden, was er sich vor Ort nicht vorstellen könne, wäre es unangebracht zu schimpfen. Besser sei es, alles Gute zu wünschen und weiterzugehen und es nächstes Jahr erneut zu versuchen.

Prachtvoll waren die Gewänder der mehr als 130 Sternsinger, die größtenteils von den Eltern genäht worden waren.

„Ruft an, wenn etwas ist“, wies Reuver die Kinder auf die Telefonnummern hin, die sie per Zettel erhalten hatten.

„Passt aufeinander auf und vertragt Euch“, lautete die letzte Bitte des Diakons, der die Sternsingeraktion gemeinsam mit Pfarrsekretärin Ruth und Norbert Hüsing vorbereitet hatte, an die Heiligen Drei Könige.

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