Glückwünsche für Eberhard Volkmer
Die alte Heimat nie vergessen

Horstmar -

Sein 90. Lebensjahr vollendete jetzt Eberhard Volkmer im St.-Gertrudis-Haus. Neben der Verwandtschaft gehörte Horstmars Bürgermeister zu den ersten Gratulanten. Robert Wenking überbrachte mit den Grüßen der Stadt einen Blumenstrauß sowie einen Einkaufsgutschein

Freitag, 21.12.2018, 16:38 Uhr aktualisiert: 28.12.2018, 16:14 Uhr
Im Kreis seiner Verwandten feierte Eberhard Volkmer seinen 90. Geburtstag. Dazu gratulierte im Namen der Stadt Horstmar auch Bürgermeister Robert Wenking (l.). Foto: fn

Sein 90. Lebensjahr vollendete jetzt Eberhard Volkmer im St.-Gertrudis-Haus. Neben der Verwandtschaft gehörte Horstmars Bürgermeister zu den ersten Gratulanten. Robert Wenking überbrachte mit den Grüßen der Stadt einen Blumenstrauß sowie einen Einkaufsgutschein.

Der Senior wuchs im schlesischen Hirschberg auf. Er erinnert sich noch gut an Wanderungen auf die Schneekoppe, der mit 1600 Metern höchsten Erhebung des Riesengebirges. 1946 wurde er vertrieben. Doch die Verbundenheit zur Heimat hat Eberhard Volkmer nie verloren. So war bereits dreimal wieder „daheim“. Zehn Jahre lang leitete er den Bund der Vertriebenen.

In schlechter Erinnerung sind ihm die schrecklichen Zeiten der Vertreibung geblieben. Nach verschiedenen Auffanglagern gelangte der Jubilar über Rheine in die Burgmannsstadt. Er wohnte zunächst beim Landwirt Robert in Schagern,später in der Schreinerei Haumering und bei der Familie Flade. Im Jahre 1963 bezog das Ehepaar Eberhard Volkmer und Maria, geborene Probst , das im Jahr 1954 heiratete, ein Eigenheim an der Annette-von- Droste-Hülshoff-Straße 24.

Da Volkmer seine Lehre als Feinmechaniker in Schlesien nicht zu Ende machen konnte und er vor Ort keine Lehrstelle fand, verdiente er seinen Lebensunterhalt in der damals noch bestehenden Horstmarer Ziegelei, der Maschinenfabrik Scholz in Burgsteinfurt und der Firmen Bispinck & Bauer. Der Wechsel zur Firma Schulte & Dieckhoff in Horstmar war nicht einfach, denn die beiden Firmen hatten vereinbart, keine Mitarbeiter abzuwerben.

Seit 2017 lebt der Senior im Altenwohnheim, wo er sich sehr wohl fühlt. „Wir passten 100-prozentig zusammen“, blickt er ein wenig wehmütig auf 63 lange Jahre eines gemeinsamen Weges mit seiner verstorbenen Frau zurück.

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