Bewegung „Once Again“ reißt Zuhörer mit

Horstmar -

Einen wahren Ohren- und Augenschmaus bot der Pop- und Gospelchor „Once Again“ unter dem Dirigat von Winne Voget mit seinem vorweihnachtlichen Konzert in der St.-Gertrudis-Kirche. Ob still und besinnlich oder stimmgewaltig und fröhlich, die Sängergemeinschaft riss ihr Publikum mit und animierte es zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Von Franz Neugebauer
Dirigenten Winne Voget (vorne r.) verstand es, nicht nur die Mitglieder Chores „Once Again“, sondern auch die Besucher des Konzertes in der Pfarrkirche mitzureißen.
Dirigenten Winne Voget (vorne r.) verstand es, nicht nur die Mitglieder Chores „Once Again“, sondern auch die Besucher des Konzertes in der Pfarrkirche mitzureißen. Foto: fn

Ein eindrucksvolles Erlebnis bot das Konzert des Pop- und Gospelchores „Once Again“ unter dem Dirigenten Winne Voget in der stimmungsvoll illuminierten St.-Gertrudis-Kirche. „Wir sind eine fröhliche, Chorgemeinschaft, die sich seit 1996 der Pop- und Gospelmusik verschrieben hat“, erläuterte Moderatorin Heidi Fleige. Die Zuhörer erlebten während der beinahe zweistündigen Aufführung eine musikalische Reise durch Erzählungen und Gefühle, ganz auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestimmt. Langanhaltenden, stehenden Beifall gab es am Ende von den begeisterten Besuchern. Diese entließen den Chor nicht ohne Zugaben.

Die ganz in weiß gekleideten Akteure mit roten Schals boten Lieder der Stille mit Einladung zur inneren Einkehr, aber auch ausgelassene Fröhlichkeit. Mal ganz leise, dann wieder stimmgewaltig präsentierten sich die Aktiven im Chorraum, unterstützt von Thomas Pforr am Cajon und Hans Dieter Bonte am Bass.

Mit „What a wonderful World“ eröffnete die Sängergemeinschaft das Konzert und hatte damit die Herzen der Zuhörer gleich auf ihrer Seite. Beim „Angels watching over me“ verkündete der Chor eine frohe Botschaft. Mit Stampfen, Klatschen, Hüpfen und der Imitation von Regen mittels der Hände wurde eine Geräuschkulisse erzeugt, die zum Song „Trickle, Trickle, splash splash, tell me, how long will the rain last“ überleitete.

„Schließen Sie die Augen, denken Sie an jemanden, den Sie im Herzen tragen“, animierte Heide Feige die Gäste bei „You are so beautiful“. Alle sangen mit beim „Gloria in excelsis deo“ oder bei „Leise rieselt der Schnee“. Über sich hinaus wuchsen Chor und Gemeinde beim berühmten „Halleluja“.

Die Akteure versorgten ihr Publikum neben den Liedern auch mit einem Gaumenschmaus. Passend zum Lied von der Weihnachtsbäckerei, bei dem die Aktiven Schürzen anzogen, durften die Gäste in die angebotenen Keksdosen mit selbst gebackenen Plätzchen greifen. Mit „Happy day“ setzte die Sänger einen Schlusspunkt unter ein überwältigendes Konzert. Immer wieder mitgerissen wurden der Chor und die Besucher durch seinen Dirigenten Winne Voget. „Die Bänke mit den geraden Nummern zunächst nach rechts, die mit den ungeraden Nummern zunächst nach links schunkeln“, forderte er sie auf.

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