Wertvolles Zahngold Drei Adressaten teilen sich 4500 Euro

Horstmar -

Die Feuerwehr, der DRK-Ortsverein und die Astrid-Lindgren-Schule in Horstmar freuen sich über eine Spende aus der bekannten „Zahngold-Aktion“. Die Zahnärzte Dr. Ludger Berns, Dr. Rolf Saatjohann, Jana Saatjohann und Dr. Claudia Greive überreichten jetzt einen Betrag von insgesamt rund 4500 Euro, der gedrittelt wird.

Von Rainer Nix
Die Spende hilft, wichtige Details zu finanzieren. Darüber freuen sich Heinz Lölfing, Martin Voges und Linus Voges (beide Sanitäter vor Ort), Frank Burrichter, Jana Saatjohann, Dr. Ludger Berns, Dr. Rolf Saatjohann, Dr. Claudia Greive und Claudia Geldermann (v.l.).
Die Spende hilft, wichtige Details zu finanzieren. Darüber freuen sich Heinz Lölfing, Martin Voges und Linus Voges (beide Sanitäter vor Ort), Frank Burrichter, Jana Saatjohann, Dr. Ludger Berns, Dr. Rolf Saatjohann, Dr. Claudia Greive und Claudia Geldermann (v.l.). Foto: Nix

Der sogenannten „zahnärztlichen Basisgruppe Steinfurt“ gehören 25 Zahnärzte an, die unter anderem von Patienten gespendetes Zahngold sammeln. Es kommt in den „großen Topf“ und wird geschmolzen. Nebenkosten fallen nicht an, so dass der Erlös komplett guten Zwecken zugeführt werden kann.

„Wir schaffen von der Spende Handschuhe für technische Hilfeleistungen an“, erklärte Stadtbrandinspektor Frank Burrichter. Das Material ist für die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr bestimmt.

„Bei uns fließt der Betrag in das Projekt Sanitäter vor Ort, bei dem wir seit einem Jahr mitmachen“, berichtete DRK-Ortsvereinsvorsitzender Heinz Lölfing. Die Sanitäter rücken innerhalb der Burgmannsstadt immer dann aus, wenn ein Unfall passiert, bei dem auch der Notarzt alarmiert wurde. „Wir werden im therapiefreien Intervall aktiv, also zwischen dem Zeitpunkt des Unfalls und dem Eintreffen der Rettungskräfte“, erläuterte Lölfing.

Das Spendengeld kommt den laufenden Kosten wie Verbandsmaterial oder Sauerstoffflaschen zugute. „Wir brauchen das Geld dringend und sind sehr froh darüber“, betonte der Vorsitzende. Innerhalb eines Jahres rückten die Sanitäter vor Ort bereits 100 mal aus.

„Auch wir waren total erfreut, als wir von der Spende hörten“, betont Claudia Geldermann, kommissarische Leiterin der Astrid-Lindgren-Schule. Das Geld komme im passenden Moment, denn gerade liefen Kooperationsgespräche mit der Musikschule des Kulturforums Steinfurt. „Wir setzen die Summe im Nachmittagsbereich des Offenen Ganztages ein“, kündigte Geldermann.

Dort wird ein Projekt für Flüchtlingskinder und weitere Interessierte gestartet. Es geht darum, musikalisch die Rhythmen verschiedener Länder miteinander zu verbinden.

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