Horstmar Horstmarer Altstadt soll vom Verkehr entlastet werden

Horstmar -

Der Vorschlag des Arbeitskreises zur Verbesserung der Verkehrssituation

Von Sabine Niestert

Die Verkehrssituation in der Horstmarer Altstadt hat eine Arbeitskreis beleuchtet, der in 2016 auf Antrag der SPD-Fraktion gebildet wurde. Das Ergebnis der Sitzung dieses Gremiums war Thema in der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses. Dieses stellte Bürgermeister Robert Wenking vor. Wie er erläuterte, soll der Darfelder Hügel ab September für ein Jahr auf Probe einseitig gesperrt werden. Dann könne man sehen, wie sich die Verkehrsströme entwickeln würden.

„Wenn man die einen entlastet, werden die anderen belastet“, sah Wenking eine Konsequenz der Maßnahme, der das Fachgremium unter dem Vorsitz von Ludger Hummert (CDU) bei einer Enthaltung zustimmte und dem Stadtrat empfahl.

Mit dem Ergebnis zufrieden zeigte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Kaiser. Man habe mit dieser Maßnahme einen Knoten durchgeschlagen. „Der Verkehr wird sich anders verteilen, aber gleichmäßiger“, erklärte der Sozialdemokrat.

Der Bürgermeister schlug vor, die Beschilderung zunächst einmal wie gehabt zu belassen, um zu schauen, wie sich der Verkehr entwickele. So dürfe man keine endgültigen Fakten schaffen, da die Maßnahme zunächst nur für ein Jahr auf Probe getroffen werden solle.

Wie Wenking weiter erklärte, liege der Verwaltung ein positives Votum des Straßenverkehrsamtes vor. Wie es in dessen Stellungnahme heißt, habe man rechtlich keine Probleme mit der Sperrung, sehe aber Schwierigkeiten auf die Stadt „zurollen“. Auch wenn die Eggeroder Straße nicht sehr stark belastet sei, würden die Verkehrsteilnehmer auf der Eggeroder Straße nach einer Sperrung der Darfelder Straße entweder durch den Ort, über die Spinnbahn oder die Schöppinger Straße fahren.

„Das könnte nach unserer Meinung ein großes Problem werden. Aus Verkehrssicherheitsgründen ist die direkte Anbindung zur L 579 über die Darfelder Straße die sicherte“, heißt es in der Stellungnahme des Straßenverkehrsamtes.

Schon seit 2002 gibt es Bemühungen die Verkehrsführung in der Altstadt zu regulieren. Nach wie vor bildet der Durchgangsverkehr aus Coesfeld/Borken insbesondere in den frühen Morgen- und Abendstunden das Hauptproblem.

Der Arbeitskreis ist der Auffassung, dass der ÖPNV die Verkehrsführung durch die Altstadt von Horstmar führen sollte.

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