Wegen Volksverhetzung verurteilt
Rassistische Mails an Politiker

Greven/Ibbenbüren -

Weil er sich in E-Mails abfällig über Migranten geäußert hat, musste sich ein 54-jähriger Mann aus Greven am Mittwoch vorm Amtsgericht Ibbenbüren verantworten. Die Anklage lautete Volksverhetzung in zwei Fällen.

Freitag, 23.08.2019, 17:29 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 18:01 Uhr
  Foto: colourbox.de

Auf Nachfrage unseres Medienhauses teilte ein Sprecher des Amtsgerichts mit, dass der 54-jährige Angeklagte sowohl an das Büro von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, als auch an das Büro von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Steinfurt E-Mails gesendet hatte.

In diesen habe er sich über Migranten und Flüchtlinge in seiner näheren Umgebung abfällig geäußert. Dabei hat der Angeklagte auch rassistische Bezeichnungen verwendet. In diesem Zusammenhang hatte er sich wohl auch über das politische Handeln beklagt.

Der 54-Jährige zeigte sich bei der Verhandlung am Mittwoch voll geständig. Reuig hätte er erklärt, dass er in einer schwierigen Lebensphase gewesen sei.

Die zuständige Richterin verurteilte den Grevener. Er bekam eine Freiheitsstrafe von vier Monaten, ausgesetzt auf eine Bewährung von zwei Jahren. Zudem muss er eine Geldbuße für einen guten Zweck entrichten.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6867746?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F
Bulgaren in Lengerich: Situation mit der prekären Lage in Osnabrück vergleichbar?
Genaue Kenntnisse Fehlanzeige: Bulgaren in Lengerich: Situation mit der prekären Lage in Osnabrück vergleichbar?
Nachrichten-Ticker