Highland-Games der Bahnhof-Schützen
Schützen im Schottenrock

Greven -

Fliegende Strohsäcke, rollende Treckerreifen und Männer in karierten Röcken: Der Schützenverein Bahnhof lud am Freitag erneut zu den Highland-Games ein.

Sonntag, 23.06.2019, 13:44 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 15:39 Uhr
Natürlich nahmen alle den sportlichen Wettbewerb ernst, gleichwohl stand der Spaß im Vordergrund.

Bereits zum dritten Mal verwandelte sich der Schützenplatz der Bahnhöfer nahe der AFR in einen Männer-Spielplatz nach schottischer Art. In sieben sportlichen Spielen konnten sich die fünf teilnehmenden Mannschaften messen.

So musste beim Sack-Hochwurf ein mit Stroh gefüllter Kartoffelsack innerhalb von fünf Minuten so oft wie möglich über ein gespanntes Netz geworfen werden. Beim Sackhüpfen durften die Männer noch einmal Kind sein. Etwas anspruchsvoller war das Schiffe schieben. Hier wurde ein Wikingerschiff eine abgesteckte Distanz über den Boden gerollt. Dafür müssen Rundhölzer immer wieder von hinten nach vorne gebracht werden. Für Bodenberührungen des Schiffes gab es Strafpunkte.

Damit alles mit rechten Dingen zuging, wurden die Stationen von wachsamen Schiedsrichtern begleitet.

Ralf Stegemann, Oberst des Schützenvereins: „Heute bin ich kein Oberst. Ich bezeichne mich eher als Chief of the field.“ Und als solcher war er sehr zufrieden mit dem fairen sportlichen Kampfgeist der Gruppen. „Ein Oberschiedsrichter wie ich, wird hier gar nicht gebraucht“, sagte Stegemann, der sich ebenfalls eine schottische Tracht angelegt hat. Bei der Medizinball-Weitwurf-Station erklärte er: „Baumstämme dürfen wir hier leider nicht werfen, das macht den Boden kaputt, hätten wir aber gerne gesehen.“

Auch das Treckerreifen-Wuchten verlangte nach viel Muskelkraft. Genau wie das Armdrücken, bei dem sich die Männer Auge in Auge bewiesen, lautstark angefeuert von ihrer Mannschaft und den Zuschauern.

In einer Pause konnten sich Teilnehmer und Zuschauer bei einem kühlen Guinness und Live-Dudelsack-Musik in die schottischen Highlands träumen.

Einige der sportlichen Teilnehmer hatten sich getreu dem Motto des Abends gekleidet, denn jeder Kilt-Träger erhielt einen Zusatzpunkt für die Mannschaft. Das gab nicht nur optisch ein rundes Bild ab, sondern sorgte auch beim finalen Tauziehen für die nötige Beinfreiheit. Die Mannschaft „Company Suff, der klügere kippt nach“, ein Stammtisch mit Teilnehmern aus Greven, Reckenfeld und Emsdetten, ging nach der Gesamtwertung als Sieger vom Platz.

Bronze erkämpfte sich die Gruppe „After Work“, das Team von „Münsterland + Gartenbau GmbH“ landete auf dem zweiten Platz.

Highland-Games der Bahnhof-Schützen

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  • DSC00194-025.jpg Foto: Paula-Lina Taube
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