Eichenprozessionsspinner
Stadt weiter im Dauereinsatz

Greven -

Die Stadt Greven kann nicht jeder Meldung über Eichenprozessionsspinner-Befall im Stadtgebiet nachkommen. Die Technischen Betriebe (TBG) sind im Dauereinsatz, müssen sich aber aufgrund der Vielzahl der Meldungen bei der Bekämpfung der Raupen auf bestimmte Einsatzorte beschränken, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Donnerstag, 20.06.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 20.06.2019, 17:50 Uhr
Die Nester der Raupen des Prozessionsspinners haben sich zu einer Plage entwickelt. Die Technischen Betriebe (TBG) sind zur deren Beseitigung im Dauereinsatz. Foto: dpa

Über die Homepage der Stadt (www.greven.net) können Bürger befallene Eichen melden. Die Meldungen werden automatisch an die zuständigen Kräfte bei den TBG weitergeleitet, das System schickt auch eine automatische Antwortmail an die jeweiligen Absender. Die Meldungen können nicht individuell beantwortet werden, dafür bitten die TBG um Verständnis.

Bei der Bekämpfung der Spinnerraupen haben bestimmte öffentliche Flächen Vorrang, nämlich solche, an denen sich ständig viele Kinder aufhalten (also Kindergärten, Schulhöfe, Spiel- und Sportflächen). Befallene Bäume, die an Spazier- oder Radwegen stehen, können, wenn überhaupt, nur nachrangig behandelt werden. An Orten, an denen keine Bekämpfung der Raupen erfolgt, werden in der Regel aber zumindest Warnschilder aufgestellt. Bei Befall auf Privatflächen sind die Eigentümer der Flächen zuständig.

Alle Informationen rund um das Thema Eichenprozessionsspinner und das Meldeformular finden sich gebündelt unter www.greven.net/eps. Die Stadt Greven bittet ausdrücklich darum, nur befallene Bäume zu melden, die auf öffentlichen Flächen im direkten Umfeld von Kinder- und Spielplätzen, Schulhöfen, Sport- und Freizeitflächen stehen. Die Stadt bittet auch um Verständnis, dass nach einer Meldung keine individuelle Kontaktaufnahme von Seiten der TBG erfolgen kann und dass auf 140 Quadratkilometern Stadtgebiet aus Kapazitätsgründen nur ein Teil des Raupen-Befalls beseitigt werden kann, heißt es abschließend in der Presseinfo.

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