Voll besetzte Ränge bei der Premiere von „Die kleine Hexe“
Ein zauberhafter Nachmittag

Reckenfeld -

Einen zauberhaften Samstagnachmittag bescherte die Münsterländische Freilichtbühne den kleinen und großen Besuchern der Premiere ihres neuen Familienstückes, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem Programm stand nämlich „Die kleine Hexe“.

Sonntag, 26.05.2019, 19:02 Uhr
Rumpumpel (Stephanie Krause, r.) überbrachte der kleinen Hexe (Kimberly Boy) und ihrem Raben Abraxas (Tim Möllers) die Vorladung zur Prüfung. Foto: Heidrun Riese

Der von Kirsten Gaß und Lambert Albermann in Szene gesetzte Kinderbuch-Klassiker aus der Feder von Otfried Preußler lebte vor allem vom Charme der Figuren und ihrer Darsteller – allen voran Kimberly Boy als die kleine Hexe und Tim Möllers als ihr bester Freund, der Rabe Abraxas. In ihrem kunterbunten Zottelkleid, mit den farbigen Strähnen in den Haaren, der langen Nase und den Punkten auf den Wangen machte die Namensgeberin der Geschichte einen zuckersüßen, aber gleichzeitig auch etwas wilden Eindruck.

Tatsächlich erwies sich die kleine Hexe gleich zu Beginn als ziemlich dickköpfig, denn sie wollte trotz ihrer nur 127 Jahre unbedingt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg. Abraxas als ihr treuer Rat- oder vielmehr Rabgeber, wie er sich selbst nannte, schaffte es nicht, sie von ihrem Plan abzubringen. Und dann wurde die kleine Hexe natürlich von den großen Hexen erwischt, die sie der Oberhexe vorführten. Die war schon eine Sensation an sich – herrlich gespielt von Klemens Hergemöller in auffälliger Frauenkleidung, mit wuchtigem Hörrohr am Ohr und tiefer, strenger Stimme.

Premiere „Die kleine Hexe“ Freilichtbühne Reckenfeld

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  • Premiere „Die kleine Hexe“ Freilichtbühne Reckenfeld Premiere „Die kleine Hexe“ Freilichtbühne Reckenfeld Foto: Heidrun Riese
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Ohne ihren Besen musste sich die kleine Hexe auf den Heimweg machen. Aber das war nur ein Teil der Strafe. Sie sollte sich ein Jahr später einer Prüfung stellen, um sich als gute Hexe zu erweisen. Mit der Hilfe von Abraxas, der es sich im windschiefen Häuschen gerne auf dem Sessel bequem machte, vollbrachte die kleine Hexe mit ihrer fröhlich-freundlichen Art und ihren Zaubersprüchen viele gute Taten. Auf dem Markt half sie einem Mädchen, Papierblumen zu verkaufen. Sie brachte den Revierförster, der die Frauen im Wald vom Holzsammeln abhalten wollte, zur Vernunft. Dem durchgefrorenen Maroniverkäufer hexte sie warme Füße. Und auf dem Schützenfest unterstützte sie die Töchter des Dorfwirtes beim Abschießen des Vogels, um damit den geliebten Ochsen vor dem Bratspieß zu retten. Wie schnell dabei die Zeit verging, das war an den Bäumen im Hintergrund zu sehen, die bei jedem Jahreszeitenwechsel wie die Seiten eines Buches umgeblättert wurden.

Als es schließlich zur Prüfung ging, war die kleine Hexe richtig stolz auf ihre guten Taten. Das sahen die von Stephanie Krause wunderbar fies gespielte Wetterhexe Rumpumpel, die sie die ganze Zeit über beschattet hatte, und ihre Kolleginnen aber ganz anders. Denn nach ihrer Auffassung sollte eine Hexe gut darin sein, böse zu sein. Aber auch für dieses Problem hatte die pfiffige kleine Hexe, wie für all ihre guten Taten, eine Lösung parat. Und am Ende wurde gemeinsam mit dem Publikum gesungen: „Heute ist Walpurgisnacht, nur das Gute siegt und lacht.“ Dafür sowie für all die schönen und lustigen Momente in den gut eineinhalb Stunden gab es reichlich Applaus von den voll besetzten Rängen.

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