Gesamtschüler in den Niederlanden unterwegs
Sprache lernen in „freier Wildbahn“

Greven -

Für die siebten Klassen des Wahlpflichtkurses Niederländisch der Nelson-Mandela-Gesamtschule stand jetzt eine Tagesfahrt in die Niederlande auf dem Stundenplan.

Samstag, 25.05.2019, 14:30 Uhr
In der Theorie geprobt, in der Praxis in Enschede angewendet: Schüler des Wahlpflichtkurses Niederländisch führten Marktgespräche. Foto: Privat

Nachdem schon zuvor in mündlichen Prüfungen Gesprächssituationen zum Thema „Geschäfte und Einkauf“ erprobt waren, stellten sich die Schüler nun der Herausforderung, auf dem Markt in Enschede Einkaufsgespräche zu führen. Mit einer anschließenden Stadtrallye erkundeten sie Ess- und Einkaufsgewohnheiten der Niederländer sowie Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Luis Lönne, Finja Möller und Mika Große Wöstmann schreiben: „Alles fing mit einer Zugfahrt an. Unsere Niederländisch-Lehrerin, Fleur Winter, begleitete uns auf unserer Exkursion in die Niederlande. Wir stiegen in Enschede aus und schauten, ob wir den Bahnsteig ohne Bahnpersonal verlassen konnten, denn dies ist in den Niederlanden anders geregelt als bei uns. Unsere Lehrerin erzählte uns, dass es in Enschede ein Gleis für internationale Reisende und andere für Reisende mit niederländischen Fahrkarten gibt.

Vom Bahnsteig liefen wir durch die Innenstadt zum Markt. Somit lernten wir die Stadt schon etwas kennen. Als wir am Markt ankamen, mussten wir ein eigenes Marktgespräch führen, egal ob am Käsestand oder beim Gemüsehändler. Es wurde aufgezeichnet, damit wir es im Unterricht auswerten können.

Danach konnten wir in Kleingruppen eine Stadtrallye bearbeiten. Wir hatten damit die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden und typisch niederländische Produkte, Geschäfte und Einkaufsgewohnheiten zu entdecken. Es gab auch Zeit für selbstständiges Bummeln und für das Siegerteam der Rallye am Ende einen Preis.

Im Anschluss gingen wir gemeinsam zurück zum Bahnhof. Da wir noch etwas Zeit hatten, bis der Zug kam, hielten wir uns auf dem Vorplatz des Bahnhofes auf. Es gab dort Schaukeln, die Musik machten, einen Brunnen und ein DJ-Pult. Bald kam der Zug, der uns zurück nach Greven brachte.“

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