Aquafitnesskurs der Grevener Bäder für jedes Alter
Drei Generationen im Wasser

greven -

Drei Generationen, ein Sport: Der Aquajoggingkurs im Freibad Schöneflieth schweißt im wahrsten Sinne des Wortes zusammen. Familie Terhaer ist gleich im Dreierpack vertreten.

Freitag, 17.05.2019, 12:53 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 19:00 Uhr
Drei Wassersportbegeisterte unter sich: (v.l.) Lea Lappe, Doreen Kegel und Gudrun Terhaer. Foto: Hannah Schrand

„Und los!“, ruft Trainerin Daniela Prösel. Die ersten Übungen zum warm machen werden gezeigt. Zuerst: Laufen im Kreis. Eigentlich eine leichte Aufwärmübung, doch im Wasser eine echte Herausforderung. Dazu dröhnt poppige Musik von Jennifer Lopez und Katy Perry aus den Boxen, die zum mithüpfen motiviert.

„Oma hat mit dem Aquakurs angefangen“, erzählt Enkelin Lea Lappe. Die 21- jährige ist das erste Mal bei dem Kurs, um mehr Zeit mit ihrer Mutter Doreen Kegel und ihrer Großmutter Gudrun Terhaer verbringen zu können. Neben ihrer Arbeit als Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistentin bleibt nämlich nicht sehr viel Zeit für die Familie.

Vor dem Aquakurs hat Lea Lappe sich bereits mit ihrer Mutter im Fitnessstudio ausgepowert. Der gemeinsame Sport war also immer schon für die Familie bedeutsam.

„Aber der Spaß, den man bei dem Wassersport hat, ist einfach größer“, meint Dorreen Kegel. Außerdem ist der Ausgleich durch das Training im Freien nach einem langen Arbeitstag im Modehaus Ahlert für sie wichtig. Dabei werden sogar die Gelenke viel weniger belastet, als es beim Training im Fitnessstudio der Fall war. Und auch die Ausdauer wird durch den Wasserwiderstand gefördert.

Doch wie geht man am besten auf die verschiedenen Fitnessstufen, die die Teilnehmer altersbedingt zwangsläufig mitbringen, ein? „Wir arbeiten mit Musik, die das Tempo vorgibt“, so die Kursleiterin im Freibad. „Der Rhythmus soll allerdings nur ein Weg sein, wie schnell man die Übungen ausführen kann. Jeder soll sich so schnell und intensiv auspowern, wie er kann und will.“

Pörsel macht die Übungen vom Beckenrand aus vor, die Teilnehmer machen sie im tiefen Wasser der Sprunggrube des Freibads nach.

Das heißt: Allein, um sich über Wasser zu halten, ist die Belastung für die Wassersportler groß. Trotz der Auftriebsgurte der Teilnehmer, sieht das einfacher aus, als es ist. Schließlich geht es nicht nur darum, nicht unterzugehen, sondern um die Ganzkörperübungen, die man dabei ausüben soll.

Mit Poolnudeln ausgestattet geht es zur ersten Übung des anstrengenden Hauptteils der Stunde: Hampelmänner. An Land eine recht einfache Übung, im Wasser eine weitere Herausforderung.

Die Poolnudeln werden an beiden Enden gehalten und zusammen- und auseinandergeführt, während die Beine im Wasser abwechselnd auf- und zu springen. Damit kommen die Aquajogger schon aus der Puste.

Einfacher hat es da die Kursleiterin: Sie macht die Hampelmänner im Trockenen.

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