14. Grevener Mittelstands-Forum zum Thema Digitalisierung „Man muss nur etwas daraus machen“

Greven -

„Alles, was angesprochen wurde, haben wir schon oder wir sind dabei, es umzusetzen.“ Uff, würden die ollen Indianer sagen. Der Mann hat aber mal so richtiges Selbstvertrauen. Das Zitat stammt vom Grevener Wirtschaftsförderer Stefan Deimann, einer der Podiums-Gäste beim 14. Grevener Mittelstands-Forum der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Greven (MIT) in den Besprechungsräumen des Flughafens am Montagabend.

Von Peter Beckmann
Das MIT hatte geladen und prominente Gäste waren gekommen (von links): Jens von Lengerke (IHK), Dr. Rainer Schwarz (Geschäftsführer FMO), Stefan Deimann (GfW), Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und Dr. Christoph Kösters (MIT Greven).
Das MIT hatte geladen und prominente Gäste waren gekommen (von links): Jens von Lengerke (IHK), Dr. Rainer Schwarz (Geschäftsführer FMO), Stefan Deimann (GfW), Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und Dr. Christoph Kösters (MIT Greven). Foto: Peter Beckmann

Hauptredner des Abends war Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), der sich mit den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung auf die Stadtentwicklung beschäftigte. Seine klare Botschaft. „Digitales ist nichts Böses, man muss nur etwas daraus machen.“

Und er zählte die Möglichkeiten auf, kritisierte den Status Quo im Einzelhandel. „Über 50 Prozent aller stationären Händler haben nicht einmal eine Homepage“, erklärte er und verdeutlichte, dass allein die Information über Öffnungszeiten und die Verfügbarkeit von Artikeln dem stationären Handel im Kampf gegen Amazon und Co. schon helfen würde. „Es muss nicht immer ein Onlineshop sein, der stationäre Handel muss dem Kunden nur etwas Besonderes bieten, das den Kunden animiert wieder zu kommen.“

Weiter ging es um das Thema Breitbandversorgung, um die Vorreiterrolle der Kommunen. Er redete über gemeinsame Verkaufsplattformen, über die Landesinitiative Zukunft Innenstadt, lobte ein bisschen die eigene Partei und landete gar bei Pumuckl und seinem Meister Eder.

Und: Er sparte nicht mit Lob. „Der Kreis Steinfurt ist ein leuchtendes Beispiel für den entwickelten ländlichen Raum.“ Resümee des Abends: „Wir wollen die Digitalisierung aktiv gestalten, um das Leben besser zu machen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6172703?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686824%2F