Freilichtbühne Neuer Boden für die Tänzer

Reckenfeld -

Und immer wieder gibt es für die Bühnenbaumannschaft etwas Neues, etwas, dass zusätzlich zum Kulissenbau angepackt werden muss. Vor einigen Wochen wurde die Drehbühne unter großem körperlichen Einsatz wieder aus dem Bühnenbereich ausgebaut. Jetzt wird ein Tanzboden eingebaut.

Das Team der Bühnenbauer ist vor allem für die Kulissen zuständig – aber auch für gröbere Arbeiten zu haben. Hier entsteht gerade die Unterkonstruktion des neuen Bodens.
Das Team der Bühnenbauer ist vor allem für die Kulissen zuständig – aber auch für gröbere Arbeiten zu haben. Hier entsteht gerade die Unterkonstruktion des neuen Bodens.

„Wir müssen dieses Mal Kulissen bauen, die auf der Bühne geschoben werden müssen. Sie stehen auf Rollen, und auf dem sandigen, unebenen Untergrund gibt es schnell Probleme“, erklärt Andreas Finke.

Auch die Tänzer fragten immer wieder nach einem Holzboden, auf dem man besser tanzen kann als auf dem festgestampften, aber doch nicht ganz ebenen Erdboden.

Also wurde bei eisigen Temperaturen der Boden ausgekoffert, 140 Punktfundamente aus insgesamt 4 Tonnen Beton eingebracht. Darauf kommt als Grundkonstruktion Eisen, als Zwischenkonstruktion Dachlatten und als letzte Bodensicht Siebdruckplatten. „Die sind wetterbeständig und langlebig“, weiß der erfahrene Bühnenbauer, der mit Erwin Maslanka, Matthias Grohe und Kalle Peters auch bei der Kälte nicht ans Frieren kommt.

Richtig ranklotzen müssen die Männer, denn die Proben sollen jetzt so schnell wie möglich nach draußen verlegt werden. Schließlich findet am 13. Mai der „Tag der offenen Bühne“ statt, und die erste Premiere folgt mit „Ronja Räubertochter“ bereits eine Woche später am 20. Mai.

Näheres zum Bühnenprogramm findet man unter www.reckenfeld.freilichtbuehne.de.

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