Gesamtschule übt für mehr Medienkompetenz Werkzeug und Suchtmittel

Greven -

WhatsApp, Facebook, Instagram – für Kinder und Jugendliche kaum wegzudenken. Sie sind mit ihrem Smartphone rund um die Uhr erreichbar und dauerhaft „on“. Die Gesamtschule Greven hat aus diesem Grund erneut eine Projektwoche zum Thema Medienkompetenz in den Klassen der Jahrgangsstufe 6 veranstaltet.

Fast jeder Schüler hat heute ein Smartphone – damit richtig umzugehen ist eine andere Sache.
Fast jeder Schüler hat heute ein Smartphone – damit richtig umzugehen ist eine andere Sache. Foto: Schule

Als Fachreferenten waren Anke Küper, Christina Tuttmann (beide Drogen- und Suchtberatung) und Ingo Brokhues (Erziehungsberatung) vom Caritasverbandes Emsdetten – Greven eingeladen.

Ziel der Projektwoche war es laut Pressemitteilung, den Schülern einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Sowohl Risiken und Gefahren, aber auch die vielfältige Nutzung von digitalen Medien wurden gemeinsam erarbeitet.

Weitere wichtige Themen der Projektwoche waren unter anderem der Schutz der persönlichen Daten, aber auch die Kenntnis über Berechtigungen einzelner Apps, bevor diese installiert werden.

Eingebettet in die Projektwoche fand außerdem ein Elternabend zu diesem Thema statt. Viele interessierte Eltern nutzten die Möglichkeit, sich über das Thema „digitale Medien“ zu informieren. Sie setzten sich ebenso wie ihre Kinder mit dem Nutzen und den Gefahren von Medien kritisch auseinander und nahmen die Empfehlungen für den alltäglichen Umgang von den Experten mit.

„Erkennen Sie den Stellenwert des Smartphones für Ihre Kinder an, und machen Sie das Smartphone immer mal wieder zum Familienthema“, so die Empfehlung von Christina Tuttmann, Prophylaxefachkraft der Suchtberatung.

Der Elternabend unter der Leitung von Anke Küper und Christina Tuttmann wurde zudem vom Pädagogikkurs der Klasse 9 unterstützt: Der Kurs erstellte im Vorfeld einen Fragebogen zum Nutzungsverhalten digitaler Medien für die gesamte Schülerschaft der Gesamtschule und präsentierte die gewonnenen Ergebnisse der interessierten Elternschaft.

„Im Pädagogikkurs haben wir uns zuvor mit dem Thema digitale Medien und deren Auswirkung auf die Umwelt beschäftigt. Wir wurden durch die Experten des Caritasverbandes dabei bei Fragen sehr gut unterstützt“, berichtet ein zufriedener Kursleiter Roland Hericks.

Zuletzt noch der wichtige Rat von Anke Küper: „Smartphones und Mediennutzung haben natürlich auch Suchtpotenzial. Es wird jedoch erst von einer Sucht oder Abhängigkeit gesprochen, wenn mehrere Faktoren gleichzeitig über einen längeren Zeitraum auftreten. Deshalb ist es wichtig zu wissen, was die Kinder an ihren Smartphones machen.“

Zum Thema

Information oder Anfragen nimmt die Drogen- und Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Emsdetten-Greven unter '  02572 / 157 -28 oder beratung@caritas-emsdetten-greven.de entgegen

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