Huckenbeck verabschiedet Inbegriff eines Feuerwehrmannes

Schmedehausen -

Über vier Jahrzehnte ehrenamtlich der Feuerwehr gewidmet: Martin Huckenbeck wurde am Sonntag als langjähriger Löschzugführer von Schmedehausen im Rahmen einer Jahreshauptversammlung von Löschzug und Förderverein feierlich verabschiedet.

Ein letztes gemeinsames Bild mit den Geehrten und Martin Huckenbeck.
Ein letztes gemeinsames Bild mit den Geehrten und Martin Huckenbeck. Foto: Jens Keblat

Ein modernes Gerätehaus und zwei multifunktionale Einsatzfahrzeuge für den ersten Angriff: Martin Huckenbeck hat den Löschzug Schmedehausen schon mitgeprägt, als an die heutigen Standards noch gar nicht zu denken war. Insgesamt 42 Jahre lang war er als Feuerwehrmann ehrenamtlich aktiv, davon 23 Jahre als Löschzugführer. Bei der Jahreshauptversammlung von Löschzug und Löschzug-Förderverein wurde Huckenbeck am Sonntag noch einmal von seinen Kameraden verabschiedet, nachdem er bereits bei der Generalversammlung der Gesamtwehr Ende Januar Platz für seinen Nachfolger Andreas Reinker gemacht hatte.

„Ich hab‘ alles gegeben, was ich konnte“, sagte Huckenbeck bei seiner Verabschiedung. So habe er unter anderem seinen Urlaubsplan stets mit dem Terminkalender der Wehr abstimmt und so etwa an allen Leistungsnachweisen der Feuerwehren im Kreis in den vergangenen 41 Jahren teilgenommen – eine Ausnahmeleistung. Nur in seinem ersten Jahr als Feuerwehrmann habe er nicht daran teilgenommen, weil den Mitgliedern der Außen-Löschzüge die Teilnahme damals noch verwehrt gewesen sei.

Viel Lob gab es für dieses und das Engagement aller Schmedehausener Wehrleute von den zahlreich erschienen Vertretern von Rat und Verwaltung. So lobte Jürgen Diesfeld die Kameraden für ihren „gefährlichen Einsatz auf freiwilliger Basis“ und würdigte Martin Huckenbeck. „Er ist für mich der Inbegriff eines begeisterten Feuerwehrmannes.“ Diesen Worten schlossen sich auch weitere Vertreter der Ratsfraktionen an.

Nachdem Huckenbeck einen ideal ausgestatteten Löschzug an seine Nachfolger Andreas Reinker und Stefan Schulze-Temming übergeben hat, wollen diese nun weiter an der Verjüngung des Löschzugs arbeiten. Derzeit ist die Altersstruktur in Schmedehausen hoch, was fehlt sind trotz eigens gebauter separater Umkleiden motivierte Feuerwehrfrauen. Deshalb lädt der Löschzug jetzt zum Zuschauen bei einer grenzübergreifenden Übung ein. Am Freitag, 18. Mai, üben die Löschzüge Schmedehausen, Ostbevern und Gelmer gemeinsam. Interessierte sind eingeladen, zu 19 Uhr am Gerätehaus zu erscheinen.

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