Proklamation beim KaKiV
„Es gab kein Entrinnen mehr“

Reckenfeld -

Das Geheimnis ist gelüftet: Sonja und Markus Kannenbäumer regieren die Narren des KaKiV in Reckenfeld. Das steht seit Samstagabend fest. Bei der Proklamation treten die „Neuen“ erstmals vor ihr Volk. Doch bevor sie die närrischen Insignien übernehmen, genießen Michaela und Björn Dömer ihre letzten Minuten als Regenten.

Sonntag, 28.01.2018, 14:42 Uhr
Das sind sie, die neuen Regenten des Ka-Ki-V: Sonja und Markus Kannenbäumer. Foto: ros

Abschiedsworte gibt es auch für den scheidenden Sitzungspräsidenten Frank Eiterig (unsere Zeitung berichtete), der 13 Jahre als Sitzungspräsident tätig war. „Ohne alle Künstler wäre es hier oben langweilig gewesen“, sagt er.

In Andrea Lehmkuhl, so zeigt sich im Laufe des Abends, ist eine würdige Nachfolgerin gefunden. Bevor das neue Prinzenpaar einzieht, zeigen die Ka-Ki-Funken einen Gardemarsch nach der Melodie aus „Fluch der Karibik“. Die beiden jungen Trainerinnen Pauline Dömer und Maria Weber, die auch „flying angels“ trainieren und dort mittanzen, haben alles gegeben.

Prinzenproklamation beim KaKiV

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Dann wird es spannend. Das Prinzenschild mit dem Namen „Markus“ ist zu sehen. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, so Präsident Dirk Wenselowski, der bei den Beiden offenbar lange Überzeugungsarbeiten leisten musste. Diese stellen klar: „Es gab kein Entrinnen mehr, ab jetzt regiert der Frohsinn hier, und wer nicht will, da ist die Tür“.

Aber natürlich geht niemand. Man ist eine karnevalistische, fast familiäre Gemeinschaft, die auch einen Auftritt mit Applaus honoriert, der mit mehr Esprit hätte dargebracht werden können. Doch beim KaKiV kommt das Programm aus den eigenen Reihen. 98 Prozent von dem, was es an diesem Abend zu hören und zu sehen gibt, ist super.

Dazu zählen auch die „Recki-Tecki-Girls“. „Die Omis vom letzten Jahr scheinen sich ja in einem Jungbrunnen gestürzt zu haben“, so Andrea Lehmkuhl über den fetzigen Auftritt als Piratinnen. Die kfD bringt einen Arztsketch auf die Bühne und ihr Urgestein Elfriede Höffker als XXL-Model mit.

Bei der Ehrung der Jubelprinzenpaare Moni und Christoph Jeiler (vor zehn Jahren) sowie Anette und Fredo Beike (vor 25 Jahren) zeigt dieser, dass er auch heute noch in die Bütt steigen könnte.

Wäre das Eis bis jetzt noch nicht gebrochen, hätten es spätestens die „Drei Tenöre hoch Zwei“ geschafft. Doch, keine Sorge: da ist die Stimmung schon bombastisch. Mit fetzigen Playbacks, super Mimik und Outfits reißen sie alle mit. Mittendrin das amtierende Prinzenpaar, denn hätte es sich vorher hier ausgeklinkt, wäre die Geheimhaltung null und nichtig geworden.

Und dann kommt er – Emil der Radfahrer. Spitze wie immer. Die volle Aufmerksamkeit, Lacher und Applaus des Publikums sind ihm sicher. Am Ende wird er mit einer Hommage auf den Ruhrpott melancholisch: „Die letzten Lichter gehen aus, der letzte Bergmann geht nach Haus.“ Stehende Ovationen für einen Redner, der sein Handwerk beherrscht. Den Schlusspunkt setzt wie immer das Männerballett „Die Hupfdohlen“. Sie „hüpfen“ sich dieses Mal mit Ouzo und Sirtaki durch Griechenland und bedanken sich am Ende bei ihrer Trainerin Anja Wenselowski.

Natürlich feiert die Ka-Ki-V mit Abordnungen anderer Vereine, auch Stadtprinz Johannes und Pünte Annika waren mit Gefolge da. Am Ende der Sitzung will das Narrenvolk nur noch tanzen und dafür ist DJ Uwe Alsleben da. Getreu dem Ka-Ki-V-Motto: „Mit Petticoat und Cadillac – der KaKi-V macht alle jeck“ wird bis in die Morgenstunden abgerockt.

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