Neuer Konzertflügel Stadt zahlt die Hälfte

Greven -

Der neue Konzertflügel, der demnächst angeschafft wird, wird nicht nur aus Spenden finanziert. Und der alte war offenbar besser als sein Ruf.

Ganz so schlecht waren die alten Flügel wohl doch nicht, sagt Klaus Spruch.
Ganz so schlecht waren die alten Flügel wohl doch nicht, sagt Klaus Spruch. Foto: Axel Engels

Zu Reaktionen hat der Bericht von Pons Beuning über den Kauf eines neuen Boston-Steinway Konzertflügels geführt.

Zum einen wird bemängelt, dass der Anteil der Stadt bei den Kosten nicht erwähnt wurde. „Der liegt immerhin bei 50 Prozent der insgesamt 45 000 Euro“, verdeutlicht Egon Koling.

Ein weiterer Kritik-Punkt dreht sich um die vermeintliche Absage von Künstlern, weil kein vernünftiger Flügel zur Verfügung gestanden habe. „Ich weiß nicht, wer die Behauptung aufgestellt hat, dass nunmehr keine namhaften Pianisten ein Konzert wegen des Flügels in Greven absagen müssten“ erklärte Klaus Spruch, der 44 Jahre die Aulakonzerte geplant und organisiert hat. „Ich habe in dieser Zeit keine Absage bekommen und es waren wahrhaftig weltberühmte Pianisten bei uns“, schreibt er in einer Stellungnahme. „Die sehr kritischen Pianisten waren mir dem Feurich-Flügel zufrieden, weniger mit dem etwas zu harten Yamaha des Gymnasiums“, stellt Spruch klar.

Auch Egon Koling bestätigt Spruchs Aussage. „Als langjähriger Abonnent der Aulakonzerte ist mir ein Fall, dass namhafte Konzertpianisten Konzerte wegen des schlechten Flügels abgesagt haben, nicht bekannt.“

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