Grabenstraße Zebrastreifen für Schulkinder

Greven -

Die Grabenstraße soll sicherer werden, vor allem für Schüler, die morgens Richtung Marienschulzentrum und mittags wieder zurück streben. Daher soll die Straße im Bereich der Einmündung von Leinweberstraße und Frankenstraße mit einem Zebrastreifen ausgestattet werden.

Von Oliver Hengst
Diese Stelle im Knotenpunkt Graben-/Leinweber-/Frankenstraße hat die Stadt für den Zebrasreifen vorgesehen.  
Diese Stelle im Knotenpunkt Graben-/Leinweber-/Frankenstraße hat die Stadt für den Zebrasreifen vorgesehen.   Foto: Stadt

Wilfried Roth (FDP) stellte im Betriebsausschuss, wo die Pläne nun vorgestellt wurden, die Frage in den Raum, ob er an der richtigen Position geplant sei. Grundsätzlich sei er dafür, den Bereich mit einem Zebrastreifen auszustatten – aber eine Platzierung auf der anderen Seite des Knotenpunktes (also südlich der Frankenstraße) sei für die Verkehrssicherheit wertvoller.

André Kintrup, im Rathaus für Straßenverkehr zuständig, entgegnete: „So ganz weit weg darf ein Fußgängerüberweg von einer Kreuzung nicht entfernt sein. Dann wird er nämlich nicht mehr genutzt.“ Wenn man ihn südwestlich des Knotenpunktes platziere, „bringt er keinem mehr was“. Denn die Hauptnutzungsrichtung sei die Leinweberstraße. „Er kann nur an dieser Stelle sein, um überhaupt ansatzweise von den Fußgängern akzeptiert zu werden“, warb Kintrup. Man wisse, dass schon ein Fünf-Meter-Umweg 70 Prozent der Menschen davon abhalte, einen Zebrastreifen zu nutzen.

Für Peter Borggreve (Grüne) ist die Platzierung „immer noch besser als gar keine Lösung“. Für ihn ist der Zebrastreifen auch Indiz dafür, „dass es Bedarf nach mehr Sicherheit an der Grabenstraße gibt.“ Und auch Helmut Röwemeier (SPD) warb: „Wir sollten das nicht zerreden, sondern froh sein, dass wir da einen Zebrastreifen hinbekommen.“ Für Johannes Wilp ist die Querungshilfe „absolut sinnvoll und gut geplant.“ Die Stadt sagte zu, zunächst weiteren Expertenrat einzuholen.

Eine Nachfrage zum alternierenden Parken entlang der Grabenstraße (soll den Verkehr ausbremsen) veranlasste André Kintrup, eine Art Empfehlung auszusprechen: Wenn sich die Anwohner absprechen und geschlossen handeln würden, sei dies leicht machbar, ohne dass die Stadt eigens etwas anordnen oder Striche auf die Straße malen müsse.

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