Feuerwehr-Einsatz
Löscharbeiten unter erschwerten Bedingungen: Scheune stand in Flammen

Greven -

Großeinsatz für die Freiwillige Feuerwehr: an der Westumgehung, der L219 in Höhe des Maria-Josef-Hospitals, ist gegen 3 Uhr in der Nacht zum Freitag eine Scheune in Brand geraten. Das Gebäude brannte bereits in voller Ausdehnung, als die ersten Kräfte eintrafen. 

Freitag, 28.04.2017, 06:53 Uhr aktualisiert: 28.04.2017, 07:08 Uhr
Foto: Jens Keblat

Um 3.05 Uhr waren die Freiwillige Feuerwehr mit abrufbaren Kräften, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert worden, zunächst aber zu einem Gebäudebrand im Maria-Josef-Hospital: „Alarmiert worden sind wir zu einem vermeintlichen Krankenhausbrand. Es war dort Brandgeruch auf der Intensivstation wahrnehmbar, es stellte sich aber auf der Anfahrt relativ schnell heraus, dass es nicht in dem Krankenhaus brennt, sondern in einem benachbarten alten Bauernhof – derzeit leerstehend, auf der anderen Seite der Bundesstraße“, sagt Matthias Wendker, Leiter der Feuerwehr und Einsatzleiter.

Die Straßen in Innenstadtnähe waren massiv verraucht, der Gebäudebrand in direkter Nähe einer Asylunterkunft, einer kleinen Wohncontaineranlage, bereits weithin sichtbar, als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen. Nachdem klar war, dass sich wohl keine Personen mehr in der Scheune befanden, sorgten die Wehrleute rasch für eine Riegelstellung, um das an die Scheune angrenzende Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.

Feuer-Einsatz bei nächtlichem Scheunenbrand

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  • Brand_GRV_KEB_003 Foto: Jens Keblat
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Wendker: „Das Gebäude ist städtisches Eigentum, ist derzeit aber nicht bewohnt. Das Haupthaus steht leer, die Scheune wird benutzt als Lagerplatz für Materialien, Holz etc.“ Ein Problem an der Einsatzstelle: die Wasserversorgung, doch auch der Brand selbst machte es den Wehrleuten nicht einfach, wie Wendker noch in der Nacht erklärte: „Wir können nicht ins Gebäude rein, der Dachstuhl ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir löschen von außen mit mehreren C-Rohren ab. Die Ems ist nicht weit weg, doch bis die Wasserversorgung stand, dauerte es einen Moment.“

Anfangs sei das Löschwasser knapp gewesen, so der Einsatzleiter weiter. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch völlig unklar. Noch bis zum frühen Morgen dauerten die Löschmaßnahmen an, den ganzen Tag über rechnet die Wehr mit weiteren Nachlöscharbeiten, so Wendker weiter.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet.

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