Ehrenamtsparty der Georgs-Gemeinde „Sister Act“ als Dankeschön

Saerbeck -

Sie hat eine schöne Tradition: Die Ehrenamtsparty der St.-Georgs-Gemeinde. 200 Engagierte feierten auch diesmal in der Bürgerscheune. Höhepunkt des Abends: Ein Chor aus „Sister Act“.

Von Stefanie Behring
Das Highlight des Abends war der Auftritt des Pfarreirates, dessen Mitglieder eine amüsante Aufführung frei nach dem Musical „Sister Act“ präsentierten. Zur Zugabe musste dann auch der Pastor (zweiter von rechts) ran.  
Das Highlight des Abends war der Auftritt des Pfarreirates, dessen Mitglieder eine amüsante Aufführung frei nach dem Musical „Sister Act“ präsentierten. Zur Zugabe musste dann auch der Pastor (zweiter von rechts) ran.   Foto: beh

„Du bist ein Original, und trotzdem sind wir eine Gemeinde“ – so begann Pfarreiratsvorsitzender Andreas Plietker am Freitagabend die Ehrenamtsparty (oder auch Dankeschönfeier), zu der der Pfarreirat alle ehrenamtlich engagierten Gemeindemitglieder eingeladen hatte. Bei einem kurzen „stillen Impuls“ in der Kirche – der bereits Tradition sei, um die Ehrenamtsfeier zu eröffnen – wurde durch Lieder, Gebete und ein Video die Individualität eines jeden Menschen herausgestellt. „Vielleicht ist gerade das unsere Stärke“, fuhr Andreas Plietker fort und meinte damit die gute Zusammenarbeit in der Pfarrgemeinde trotz der Unterschiedlichkeit und Originalität eines jeden einzelnen Gemeindemitgliedes.

Unterschiedlich waren auch die zur Feier eingeladenen Gäste: Von jugendlichen Gruppenleitern bis hin zu Personen, die sich schon seit Jahrzehnten für die Gemeinde in verschiedensten Arbeitskreisen und Gruppen einsetzen. Insgesamt waren über 200 Ehrenamtliche dabei. Darunter nicht nur katholische, sondern auch einige evangelische Christen.

Im Anschluss an den stillen Impuls setzte sich das Programm in der Bürgerscheune fort. Dort begrüßten Pastor Peter Ceglarek, Pastoralreferent Werner Heckmann und Pastoralassistentin Carmen Gündling die Gemeindemitglieder und bedankten sich für ihr Engagement in der Gemeinde und darüber hinaus. Peter Ceglarek sah die gut gefüllte Bürgerscheune als ein Zeichen dafür, dass Glaube nicht tot sei und wünschte allen einen schönen Abend und dass „wir alle Spaß miteinander haben heute.“ Das Pastoralteam ließ auch Grüße von Kaplan Ramesh ausrichten, der sich zur Zeit im Wallfahrtsort Lourdes befindet.

Nachdem sich die Ehrenamtlichen mit einer Suppe gestärkt hatten, die von den Hauptamtlichen ausgegeben wurde, nutzten der Pfarreirat und der Kirchenvorstand die Gelegenheit, dem Pastor nachträglich zu seinem 65. Geburtstag zu gratulieren und zudem die ersten Einladungen zur Pfarrvollversammlung am 31. Mai zu verteilen. An diesem Termin soll unter anderem über die geplante Sanierung der Kirche gesprochen werden.

Das Highlight des Abends kam zum Ende des offiziellen Teils: Das Vorbereitungsteam hat es sich nicht nehmen lassen, für eine angemessene musikalische Unterhaltung zu sorgen. So zog der gesamte Pfarreirat – mit Werner Heckmann an der Spitze – als Nonnen verkleidet in den großen Saal ein. Auf der Bühne gab es dann einen waschechten „Sister Act“. Die „Nonnen“ brachten zur Musik eine Darbietung, die die Zuschauer nicht nur zum Lachen brachte, sondern auch reichlich Applaus nach sich zog. Bei der geforderten Zugabe musste dann auch der Pastor ran. Ohne zu zögern warf auch er sich in ein Nonnenkostüm und unterstützte den Chor in der ersten Reihe durch seine überzeugende Performance.

Nach diesem gelungenen Abschluss ließen alle den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.

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