Grevener Musiknacht Keine Experimente mehr

Greven -

Seit 15 Jahren gibt es die „Grevener Musiknacht“ – in diesem Jahr mit neuen Kneipen, die sich beteiligen, und mit viel guter handgemachter Musik. Am Samstag, 1. April, geht es ab 21 Uhr wieder los.

Von Peter Beckmann
Wirte, Sponsoren und Mitarbeiter von Greven Marketing werben für die Musiknacht, die am 1. April (kein Scherz) über die Bühne geht.
Wirte, Sponsoren und Mitarbeiter von Greven Marketing werben für die Musiknacht, die am 1. April (kein Scherz) über die Bühne geht. Foto: Peter Beckmann

15 Jahre alt ist die Musiknacht in Greven. Das ist eigentlich nicht die erstaunliche Nachricht. Aufhorchen lässt da mehr, dass von den damaligen neun Kneipen inzwischen vier nicht mehr existieren. Schiffels ist ein Blumenhaus, die Warsteiner Börse ist jetzt ein Schumacher, im Lennox hat jetzt nach langem Leerstand ein Restaurant eröffnet und im Hoeker Pütt frühstücken jetzt Hotelgäste.

Aber: Die Musiknacht, die gibt es immer noch. Mit neuen Kneipen, die sich beteiligen, und mit viel guter handgemachter Musik. Am Samstag, 1. April, geht es ab 21 Uhr wieder los.

„In diesem Jahr gibt es sozusagen das musikalische ,Best of‘ der vergangenen Musiknächte“, erklärt Andre Sittinger von Greven Marketing. Denn: Die Zeit für Experimente sei vorbei. „Wir haben früher ein paar Exoten spielen lassen, das hat aber nicht geklappt.“ Und deswegen setze man nun auf „Massengeschmack“. Sprich: Bekannte Songs von Blues bis Pop und Soul bis Rock werden von sechs Bands in sechs Kneipen präsentiert.

Das Ganze kostet fünf Euro im Vorverkauf (in den beteiligten Kneipen und bei Greven Marketing) und acht Euro am Abend. „Vor 15 Jahren haben wir 4,50 Euro Eintritt erhoben“, erzählt Peter Hamelmann von Greven Marketing ganz stolz und verwaist auf die geringe Kostensteigerung. Fürs Geld gibt es ein Bändchen – diesmal in blau statt in rosa, wie im vergangenen Jahr – das zum Eintritt in alle Kneipen berechtigt. Dort geht es bis mindestens um 1 Uhr musikalisch zur Sache.

In folgenden Kneipen treten folgende Gruppen auf:

►  Otto – die Kneipe: Rockakustik.

►  Café Mandala: Die Acustiker

►  Café Sontan: Two4You

►  Zum Goldenen Stern: Ann & the poor Boys

►  Die Harfe: Roxxter

►  Beatclub-Keller: Free bears

„Die Veranstaltungsorte sind alle sehr zentral gelegen, so dass jeder ohne Probleme jedes Konzert besuchen kann“, sagte Hamelmann. Erfreulich sei auch, dass die Uhr schon eine Woche vorher umgestellt wird. „Da fehlt dann nicht am Sonntag direkt eine Stunde.“

Mit der Musiknacht wird im übrigen auch das Frühlingsfest am folgenden Sonntag eingeleitet. „Wir gehen davon aus, dass deshalb auch der Marktplatz und die Kirchstraße fertig gestellt sind und wieder komplett nutzbar sind“, sagte Hamelmann und erntete ein schallendes Gelächter der Wirte. Warum nur? . . . .

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