Zwei „Macher“ ziehen Bilanz Im Dauereinsatz für 100 Jahre

Reckenfeld -

Ferdi Mehl und Manfred Rech sind mehr als zufrieden mit dem Veranstaltungsreigen zu „100 Jahre Geschichte Reckenfeld“. Jetzt machen sie erst einmal ein Päuschen – und dann sollen regelmäßige Öffnungszeiten für das „Haus der Geschichte“ festgelegt werden.

Von Rosi Bechtel
Fest-Bilanz: Manfred Rech und Ferdi Mehl lehnen sich auf der Bank am Haus der Geschichte nach einem anstrengenden Wochenende entspannt zurück.
Fest-Bilanz: Manfred Rech und Ferdi Mehl lehnen sich auf der Bank am Haus der Geschichte nach einem anstrengenden Wochenende entspannt zurück. Foto: Rosi Bechtel

Sich zurücklehnen und Däumchen drehen, das werden die beiden „Macher“ Manfred Rech und Ferdi Mehl sicher nicht. Aber sie werden sich erst einmal eine Auszeit nehmen. Die haben sie verdient, denn beide sind mit ihren Einsätzen zu „100 Jahre Geschichte Reckenfeld “ und dem Bau des Hauses der Geschichte (HdG) schon an ihre Leistungsgrenzen gekommen. Deshalb wird es auch noch ein Weilchen dauern, bis Öffnungszeiten fürs HdG festgelegt werden.

Beide lassen die vergangenen Monate und das vergangene Wochenende Revue passieren: Rech bedauert, dass er keine Zeit hatte, sich die Aufführung zum geschichtlichen und musikalischen Rückblick auf der Freilichtbühne anzuschauen. „Aber ich habe von vielen Seiten gehört dass das ein echter Leckerbissen war“.

Die gemeinsam mit Roland Böckmann organisierte viertägige Fotoausstellung im Deutschen Haus war ebenfalls ein Erfolg. „Wir schätzen, dass so um die 2000 Leute dort waren“. Es gab viel Lob und die Menschen kamen miteinander ins Gespräch. Es fiel kein negatives Wort und Böckmann und Rech, die je gut 30 Stunden dort vor Ort waren, wurden viel zur Geschichte befragt. Auch die alten Exponate von Roland Böckmann fanden guten Anklang. „Es wollten sogar einige etwas davon kaufen“, so Rech.

„Schuppen Ferdi“ (Mehl) war am Haus der Geschichte im Dauereinsatz . Als das Haus endlich für alle offen war, herrschte dichtes Gedränge und er musste unzählige Fragen beantworten. Wechselnde, themenbezogene Ausstellungen sind künftig im Haus der Geschichte geplant.

Der Erntedankmarkt war für die beiden „Macher“ ebenfalls eine runde Sache, die vor allem durch den „Zie-genopa“ und die Riesenwaage zwei echte Highlights bot. Der Dank gebührt Franz Josef Holthaus, der nicht nur das Marktgeschehen organisierte, sondern auch als Kiepenkerl, mit einem toll gestalteten HdG-Brot für den Landrat und einem süßen gebackenen Hausschlüssel zum Gelingen der Einweihung beitrug.

Bei aller positiver Resonanz hätten sich die Organisatoren im Vorfeld mehr Hilfe zum Beispiel anderer Vereine, erhofft. Alles wurde eigentlich von zu wenig Schultern getragen. „Aber es hat ja geklappt“, atmen sieauf und verbinden damit den Wunsch nach Nachwuchs.

Wenn das Haus der Geschichte über Generationen weiter leben solle, werde Nachwuchs gebraucht, der sich für die Ortsgeschichte interessiere und dort mitarbeite.

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