Flug Richtung Stuttgart FMO: Alarm, aber kein echter Notfall

Greven -

MANV - Massenanfall von Verletzten, so lautete der Alarm, der am frühen Dienstagmorgen an Feuerwehren rund um den FMO rausging. Der vermeintliche Notfall erwies sich schließlich als harmlose Bagatelle.

Von Oliver Hengst
Ein Flieger, der vom FMO aus nach Stuttgart unterwegs war, kehrte wegen einer defekten Kontrollleuchte um.
Ein Flieger, der vom FMO aus nach Stuttgart unterwegs war, kehrte wegen einer defekten Kontrollleuchte um. Foto: FMO

Kleines Lämpchen, große Wirkung. Weil der Pilot einer Maschine der niederländischen Regionalfluggesellschaft AIS Airlines direkt nach dem Start Richtung Stuttgart am frühen Dienstagmorgen eine „unsichere Fahrwerksanzeige“ im Cockpit bemerkte, hat er Alarm ausgelöst und ist umgehend zum FMO zurückgekehrt. „Er hätte auch durchfliegen können. Aber eigentlich macht man das nicht“, sagte Flughafensprecher Andrés Heinemann auf Nachfrage.

Der Alarm setzte sofort die übliche Maschinerie in Gang: Über die Kreisleitstelle wurden Feuerwehren aus dem Umkreis zum FMO gelotst. Die Alarmierung unter dem Stichwort „Massenanfall von Verletzten“ ließ Böses ahnen – das dann zum Glück nicht eintraf. „Der Flieger ist ganz normal gelandet“, erläuterte Heinemann.

Eine Kontrolle des Fahrwerks habe ergeben, dass alles in Ordnung sei. Daher habe die „Jetstream 32“ nach dem regulären Start um 6.57 Uhr um 7.35 Uhr erneut abheben können. „Zwei Starts zum Preis von einem“, sagt Heimann schmunzelnd – erleichtert, dass sich der vermeintliche Notfall als harmlos entpuppte. Bis auf die halbstündige Verspätung hätten die Passagiere keinerlei Beeinträchtigungen erdulden müssen.

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