Laut und dreckig
Alexa Feser fühlt sich in Berlin nicht immer wohl

Alle schwärmen über die deutsche Hauptstadt, die so viel zu bieten hat. Doch im Großstadtdschungel kann man auch schnell verloren gehen.

Donnerstag, 30.05.2019, 11:15 Uhr
Alexa Feser spricht über Berlin. Foto: Daniel Bockwoldt

Berlin (dpa) - Die Sängerin Alexa Feser (39) fühlt sich in Berlin nicht immer wohl. «Es gibt Momente, in denen ich das alles verabscheue, in denen mir alles zu dreckig ist, zu laut», sagte die gebürtige Wiesbadenerin der Musikzeitschrift «Schall».

«Berlin will von Zeit zu Zeit zu viel von einem.» Man könne in der Stadt auch sehr einsam sein. «Es gibt ganz sicher viele Menschen, die hier verloren gegangen sind», sagte die Musikerin («Gold von Morgen»).

Feser lebt seit einigen Jahren in Berlin und zog bisher für jedes Album innerhalb der Stadt um. Aber wegen der angespannten Lage auf dem Immobilienmarkt sei das inzwischen kaum mehr möglich, sagte Feser.

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