Sportlicher Star-Dirigent
Kent Nagano war schon in München surfen

Die Eisbachwelle in der Münchner Innenstadt ist bei Surfern beliebt. Auch Kent Nagano hat sie schon ausprobiert. Aber Welle ist nicht gleich Welle, meint der Star-Dirigent.

Donnerstag, 29.03.2018, 11:50 Uhr aktualisiert: 29.03.2018, 11:52 Uhr
In Hamburg muss Kent Nagano ohne Wellen auskommen. Foto: Christian Charisius

München (dpa) - Der US-amerikanische Star-Dirigent Kent Nagano (66) hat als leidenschaftlicher Surfer auch schon einmal die berühmte Eisbachwelle in der Münchner Innenstadt geritten.

«Es hat Spaß gemacht, aber es ist ein völlig anderes Gefühl als beim Wellenreiten im Pazifik», sagte der Leiter der Hamburgischen Staatsoper der «Süddeutschen Zeitung».

An der kalifornischen Pazifikküste, an der er als Sohn japanischer Einwanderer aufgewachsen ist, sei die Welle ein Symbol für das Leben. «Sie wird irgendwo geboren, hat einen Höhepunkt voller Energie und Leben, bevor sie am Strand erstirbt.» Anders sei das bei der Welle im Eisbach in München, weil sie künstlich erzeugt ist: «Sie bewegt sich nicht», so Nagano.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5625900?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686138%2F2686278%2F
Maisfeld zu hoch - hätte der tödliche Unfall vermieden werden können?
Ein hochgewachsenes Maisfeld steht vor dem Hintergrund der Verkehrssicherheit im Mittelpunkt eines Prozesses um einen tödlichen Motorradunfall.
Nachrichten-Ticker