Stauprognose
Wann zu Ostern der beste Reisetag für Autofahrer ist

Das lange Osterwochenende sorgt für volle Straßen. Verkehrsexperten rechnen mit Staus auf allen wichtigen Autobahnen. Die betroffenen Strecken und mögliche Alternativen für Autofahrer im Überblick:

Donnerstag, 18.04.2019, 04:59 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 05:02 Uhr
Stillstand: Experten rechnen zu Ostern mit Stau auf allen wichtigen deutschen Autobahnen. Foto: Rolf Vennenbernd

Stuttgart (dpa/tmn) - Geduld, Geduld und nochmals Geduld müssen alle Autofahrer mitbringen, die über das verlängerte Osterwochenende auf die Autobahnen wollen (Gründonnerstag, 18. April bis Ostermontag, 22. April).

«Staualarm», sagt der ADAC voraus , denn die Fernstraßen dürften sich in alle Richtungen füllen. Der Auto Club Europa (ACE) geht ebenfalls von einem hohen Staurisiko aus. Wie beide Clubs mitteilen, dürften sich erste Reisende bereits am Mittwochnachmittag (17. April) auf den Weg machen und für stärkeren Verkehr sorgen.

Die längsten Staus erwarten die Experten allerdings ab Donnerstagnachmittag. Auch der etwas ruhigere Karfreitag kann mit Staus die Nerven strapazieren, vor allem am Vormittag. Samstag sieht es laut ADAC «deutlich besser» aus, während der ACE noch viel Reiseverkehr voraussagt.

Sonntag ist als Reisetag eine Alternative

Beide raten zum ruhigen Ostersonntag als alternativen Reisetag. Ein weiterer Stauhöhepunkt droht ab dem Mittag des Ostermontags aufgrund des Rückreiseverkehrs - speziell in nördlicher und westlicher Richtung.

Staus sind nach Auskunft der Verkehrsclubs möglich in den Großräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, auf den Routen zu Nord- und Ostsee sowie auf folgenden Strecken :

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck; beide Richtungen
A 1, A 3, A 4 Kölner Ring
A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - - Berlin; beide Richtungen
A 3 Oberhausen - Köln - Frankfurt/Main - Würzburg - Nürnberg - Passau; beide Richtungen
A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden; beide Richtungen
A 5 Kassel - Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel; beide Richtungen
A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; beide Richtungen
A 7 Hamburg - Flensburg und Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte; beide Richtungen
A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; beide Richtungen
A 9 München - Nürnberg - Berlin; beide Richtungen
A 10 Berliner Ring
A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen; beide Richtungen
A 81 Heilbronn - Stuttgart - Singen; beide Richtungen
A 93 Inntaldreieck - Kufstein; beide Richtungen
A 95 München - Garmisch-Partenkirchen; beide Richtungen
A 99 Umfahrung München

Analog zum Verlauf in Deutschland dürfte sich die Verkehrslage in Österreich und der Schweiz entwickeln. So müssen Autofahrer mit hoher Staugefahr besonders am Donnerstag und Ostermontag (vor allem Richtung Norden) auf den Transitstrecken rechnen.

Staus auch an Pässen und Grenzübergängen möglich

Freitag und Samstag ist zuweilen noch viel los, während die Clubs eine entspanntere Lage am Ostersonntag erwarten.

Am Gotthardtunnel ist mit Wartezeiten und Blockabfertigungen rechnen. Hier nennt der ACE die A 13 über San Bernardino als Ausweichroute. Das lohne sich ab einer Verzögerung von einer Stunde.

Mögliche Zeitverluste sind aufgrund stichprobenartiger Verkehrskontrollen bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland möglich.

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