Verbraucherzentrale rät
Extra-Haftpflichtversicherung bei größeren Tieren

Nicht immer machen Haustiere Freude. Vor allem dann nicht, wenn sie Schaden anrichten. Bei Hunden oder andere größeren Tieren schützen sich Halter am besten mit einer Extra-Haftpflichtversicherung vor hohen Schadenskosten.

Mittwoch, 20.02.2019, 15:19 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 15:26 Uhr
Bei größeren Tieren wie Hunden wird meist eine Extra-Haftpflichtversicherung fällig. Foto: Sebastian Gollnow

Berlin (dpa/tmn) - Tierhalter sind für ihre Haustiere verantwortlich. Das heißt: Sie müssen im Zweifel für Schäden aufkommen, die ihre Tiere angerichtet haben.

Die gute Nachricht: Wer eine private Haftpflichtversicherung hat, ist schon mal gut abgesichert. Denn sie kommt für Schäden auf, die Kleintiere anrichten - etwa Katzen, Kaninchen und Kanarienvögel, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Versichert sind in der Regel Tierhalter und Tierhüter gleichermaßen.

Schon bei Hunden greift der Schutz der Privathaftpflicht aber nicht mehr, erklären die Verbraucherschützer. Für größere Tiere ist in der Regel eine Extra-Haftpflichtversicherung nötig. Denn verletzen zum Beispiel Hunde eine unbeteiligte Person oder verursachen Sach- und Vermögensschäden, haftet der Halter in unbegrenzter Höhe - ganz gleich, ob ihn ein Verschulden trifft oder nicht.

Wichtige Aspekte beim Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sind etwa vom Tier verursachte Schäden in einer Mietwohnung. Hinzu kommt die Absicherung beim Verstoß gegen Halterpflichten, etwa wenn ein nicht an der Leine geführter Hund etwas anrichtet. Gut ist auch eine Absicherung bei einem Auslandsaufenthalt.

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