Job Sieben Tipps für die Personalsuche in den sozialen Netzwerken

Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. Doch wie findet eine Firma heute am besten geeignetes Personal? Viele Personaler glauben, am besten über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co an junge, talentierte Nachwuchskräfte heranzukommen. Zu Recht? Möchten Unternehmen Social Media für das Recruiting nutzen, helfen diese sieben Tipps. 

Job : Sieben Tipps für die Personalsuche in den sozialen Netzwerken
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Gezielt vorgehen

Ob großer Automobilkonzern, Mittelständler aus der Industrie oder Finanzberater wie Swiss Life Select – viele Betriebe nutzen ohnehin soziale Medien, meist zu Marketingzwecken. Netzwerke wie Facebook, YouTube und Xing bieten aber auch enormes Potenzial für die Personalbeschaffung. Damit es ausgeschöpft wird, ist eine klare Strategie notwendig: Im Unternehmen muss es Verantwortliche geben, die für die Steuerung der Personalsuche im Social Web zuständig sind.

Auf Social Recruiting setzen

Durch die Nutzer und deren Netzwerk-Freunde wird die Arbeitskraftsuche sozialer: Das sogenannte Social Recruiting basiert auf einer Art Empfehlungsstrategie. Die eigenen Mitarbeiter verbreiten die Anzeigen weiter und schaffen eine Vertrauensbasis bei potenziellen Kandidaten.

Die richtigen Netzwerke wählen

Nicht jedes soziale Netzwerk eignet sich. Wie eine Studie der Hochschule RheinMain herausgefunden hat, nutzen die meisten Unternehmen bislang vorwiegend Facebook, Twitter und Xing. Die User hingegen vernachlässigen Twitter und nutzen Facebook hauptsächlich privat. In solchen sozialen Medien erwarten Bewerber keine Stellenausschreibungen. Sie suchen lieber gezielt in Karrierenetzwerken wie Xing und dem internationalen Pendant LinkedIn.

Hohe Reichweiten nutzen

Anders als beispielsweise Print-Ausschreibungen in der Tageszeitung oder die firmeneigene Karriereseite bieten die Netzwerke kostengünstig eine hohe Reichweite. Allein Xing hat im deutschsprachigen Raum zehn Millionen Mitglieder. So können selbst kleine, unbekannte Firmen über soziale Netzwerke Bewerber auf sich aufmerksam machen.

Employer Branding stärken

Die Unternehmensprofile in den Karrierenetzwerken bieten Firmen die Möglichkeit, sich professionell als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Sie betreiben dort Employer Branding und können sich als Marke darstellen, ihre Vision und Mission näher erläutern. Jobsuchende suchen hier systematisch Informationen, die sie bei Facebook und Co womöglich nerven oder schlicht übersehen würden.  

Suchfunktionen nutzen

Die Personaler haben durch die Netzwerke ebenfalls neue Suchmöglichkeiten: Sie können die Nutzer direkt nach der passenden Zielgruppe filtern und bei einem Treffer auf Augenhöhe mit dem Anwärter in Kontakt treten.

Bewertungen zulassen

Bewertungsportale wie das Xing-Partnernetzwerk Kununu verstärkt den Effekt des Social Recruitings: Ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der registrierten Unternehmen geben anonym Bewertungen über den Arbeitgeber und ihre Erfahrungen im Berufsalltag ab und bieten so eine weitere, soziale Perspektive.

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