Gesundheit Stalking - die grenzenlose Bedrohung

Juristisch wird Stalking als Nachstellung und gewollte Belästigung ausgelegt. Was im juristischen Raum klar abgegrenzt ist, das ist leider im wahren Leben für Betroffenen eine Qual, die über Jahre hinweg anhalten kann. Stalking ist eine Straftat und definitiv mehr als nur Kavaliersdelikt.

Gesundheit : Stalking - die grenzenlose Bedrohung
Foto: colourbox.de

Wann beginnt Stalking?

Manchmal sind es schon kleine Anzeichen, die auf ein mögliches Stalking Verhalten aufmerksam machen. Hier sollte bereits im Vorfeld gehandelt werden, denn fühlt sich der Täter erst bestätigt, dann ist ein schneller Ausweg schwierig .

Folgende Merkmale und Anzeichen sollten nicht ignoriert werden. Oft beginnt der Terror mit Telefonaten, Benachrichtigungen per Kurzmitteilung oder ein direktes Verfolgen oder Auflauern. Anschuldigungen und Beleidigungen werden täglich ausgestoßen, persönliche Besuche in der Wohnung oder im nahen Umfeld des Arbeitsplatzes, die Bedrohung rückt näher. Als Zeitrahmen sind in der Regel zwei Jahre als Durchschnittswert ermittelt worden. Stalking ist eine Straftat, die letztendlich über Jahre hinweg andauern kann und leider im Vorfeld fast immer unterschätzt wird.

Welche Möglichkeiten haben Stalking Opfer?

Eine direkte Ansprache kann gerade zu Beginn eine effektive Maßnahme sein. Wichtig ist hier, niemals alleine auftreten. Eine zuverlässige Person sollte als Zeuge dienen und in erster Linie natürlich auch eine Schutzfunktion erfüllen. Hier kann zum Beispiel ein professioneller Service diese Funktion übernehmen. Detekteien sind für Stalking-Opfer zuverlässige und ausgebildete Ansprechpartner .

Telefonate wenn möglich aufzeichnen, Briefe und alle schriftlichen Drohungen aufbewahren, elektronische Benachrichtigungen sichern, Freund als Zeugen mit einbeziehen und natürlich sollte eine Anzeige bei der örtlichen Polizei erfolgen. Auch hier kann ein Detektiv als beratender Beistand fungieren. Opfer sollten schnell Hilfe beanspruchen, Freunde stärken die Gemütslage und helfen durch die schwierigsten Situationen. Und natürlich sollte schnellstens die Polizei eingeschaltet werden. Das Gesetz bietet einige Schutz- und Gegenmaßnahmen an, hier ist eine kompetente Beratung dringend empfehlenswert. Niemals alleine agieren, das ist eine Faustregel, die beachtet werden sollte und letztendlich auch Leben retten kann. Freunde, Arbeitskollegen und öffentliche Stellen, ob nun Behörden oder Beratungsstellen , Hilfe ist zu jeder Zeit aktivierbar und sollte umgehend genutzt werden.

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