Digitales
Video- und Computerspiele bergen hohes Suchtrisiko

Häufig hört man Menschen mittleren Alters davon sprechen, dass sie ihre Kindheit und Jugend nicht wie die heutige Generation am PC oder Smartphone, sondern mit Freunden draußen verbracht hätten. Was wie ein Klischee klingt, entspricht aber tatsächlich häufig der Wahrheit: Ein nicht zu unterschätzender Teil der jungen Leute verbringt seine Freizeit lieber vor dem Bildschirm als im Freien. Dies birgt eine nicht zu unterschätzende Suchtgefahr. Aber warum sind Videospiele eigentlich so beliebt, und woran merkt man, dass aus einem bloßen Hobby eine Abhängigkeit wird?

Mittwoch, 09.10.2019, 18:55 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 18:59 Uhr
Foto: Colourbox.de

Komplex, ansprechend und immer verfügbar

Wer bereits selbst einmal Computer- oder Videospiele gespielt hat, der weiß sicherlich, wie fesselnd diese sein können. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es sich um ein Fantasy-Rollenspiel handelt, ob Fußballturniere mit anderen Spielern aus der ganzen Welt ausgetragen werden oder ob auf die Gewinnlinien bei Spielautomaten im Online Casino gewettet wird: Spiele jeglicher Art üben auf viele Menschen eine starke Anziehung aus. Bereits seit dem Aufkommen der Videogames sind es besonders junge Leute, die stundenlang vor dem Rechner, der Spielekonsole oder dem Smartphone sitzen und zocken können. Im Laufe der Zeit wurden sowohl die Auswahl als auch die Komplexität und die Grafiken der einzelnen Spiele immer weiter verbessert, sodass die Games immer ansprechender wirken. Sie nehmen den Spieler quasi mit in eine andere Welt und ermöglichen es ihm, Abenteuer zu erleben oder, im Falle von Internet Casinos, echtes Geld zu gewinnen. Dazu kommt, dass die beliebten Spiele jederzeit verfügbar sind, und das heutzutage sogar von nahezu überall aus. Im Bus, im Bett oder in der Pause auf der Arbeit: Videospiele, Casino Games und viele mehr können mit nur einem Klick aufgerufen werden, und schon kann es mit dem Spielen losgehen.

Videospiele: Wann wird das Hobby zur Sucht?

Selbstverständlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn gelegentlich oder auch regelmäßig in virtuelle Welten eingetaucht oder im Internet Live Casino Roulette oder Poker gespielt wird. Für viele Menschen ist das Zocken im Internet oder an der heimischen Konsole ein Ausgleich zum stressigen Alltag und eine Flucht vor Stress und Belastungen. Solange sich die Spielzeiten im Rahmen halten, können Videospiele und Co. ein Hobby wie jedes andere sein. Verbringt die betreffende Person aber mehr und mehr Zeit vor dem Bildschirm und vernachlässigt darüber soziale Kontakte, Schule oder Beruf, ist dies ein Warnzeichen für eine beginnende Abhängigkeit. Das gilt auch, wenn das Spielen vornehmlich im Online Casino stattfindet oder anderweitig große Geldsummen für das Hobby ausgegeben werden: Hier ist es sinnvoll, ein Limit festzulegen, das nicht überschritten werden sollte. Besteht der Verdacht, dass ein junger Mensch in eine Spielsucht gleitet, sollte zunächst ein persönliches Gespräch gesucht werden. Oftmals ist den Betroffenen nicht bewusst, wie viel Zeit sie mit dem Spielen verbringen. Gelingt es nicht in Eigenregie, das Spielverhalten zu verändern und auf ein gesundes Level zu bringen, kann auch eine Suchtberatung helfen. Diese ist auf Wunsch auch anonym möglich oder kann mit der ganzen Familie stattfinden. So ist es möglich, Jugendliche und junge Leute auf Dauer vor einer langen und zerstörerischen Spielsucht zu bewahren.

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